Wer hat früher nicht stundenlang mit Puppen gespielt? Noch heute begeistert das Spielzeug vor allem junge Mädchen im Alter von 3 bis 10 Jahren - sie lieben ihre Babypuppen von ganzen Herzen und spielen leidenschaftlich gerne die fürsorgliche Puppenmami. Und nicht nur das: Die Erinnerungen an die Zeit und auch an die Spielpuppen halten oftmals ein Leben lang an. Hier finden Sie bekannte Markenhersteller wie Nanchen, Käthe Kruse und Götz.
Beim Aussuchen entscheidet oft ein ganz feines Detail – eine bestimmte Haarfarbe, die Augen oder ein kleines Grübchen –, welche Babypuppe am Ende das Herz erobert. Spielpuppen werden wie echte Babys geherzt, gewickelt, frisiert und immer wieder neu angezogen. Das Nachspielen von vertrauten Szenen schenkt Kindern Ruhe und Sicherheit. Die vielen Erlebnisse des Tages ordnen sich dabei ganz von allein.
Damit jeder seinen Spiel-Favoriten findet:
Einen ganz besonderen Platz im Kinderzimmer haben Stoffpuppen, die von Hand genäht werden. Die Manufaktur Nanchen konzentriert sich ganz auf solche Puppen aus Baumwolle: Da sie so weich mit Wolle gefüllt sind, kuscheln sie sich an den Körper an. Die Gesichter sind ganz einfach gehalten – oft nur mit zarten, handgestickten oder aufgemalten Punkten für Augen und Mund. Das hat einen großen Vorteil: Das Gesicht gibt keinen festen Gefühlsausdruck vor. So kann die Puppe mit dem Kind zusammen traurig, fröhlich oder einfach müde sein.
Sitzt die Puppe im Kinderwagen oder liegt sie abends mit im Bett, gibt ihr vertrautes Gesicht dem Kind mehr Ruhe. Passend dazu stellt das Traditionshaus Käthe Kruse kuschelige Stoffpuppen her, die sich durch ihre weiche Oberfläche besonders schön anfassen lassen.
Stoffpuppen sind im Vergleich zu festen Puppen schön weich. Kinder können sie in den Arm nehmen, fest an sich drücken oder im Spiel verbiegen. Zum Einkuscheln sind sie fast wie ein kleines Kissen – perfekt, um nach einem aufregenden Tag leichter einzuschlafen. Zudem sind sie so leicht, dass sie problemlos überallhin mitgenommen werden können – ob im Rucksack in den Kindergarten oder Unterwegs.
Beim Puppenspielen probieren Kinder das echte Leben im Kleinen aus. Wenn sie ihre Puppe füttern, trösten oder ins Bett bringen, lernen sie ganz automatisch, sich in andere hineinzuversetzen und Verantwortung zu übernehmen. Auch das ständige An- und Ausziehen, Knöpfeöffnen oder Haarekämmen schult die Geschicklichkeit der Hände. Das Kind lernt im Spiel, wie das Miteinander funktioniert.
Für den Spaß im Wasser gibt es spezielle Badepuppen mit einem festen Körper, der wasserdicht ist. Das Tauchen in der Wanne oder im Planschbecken macht ihnen nichts aus, sodass sie nach dem Baden schnell wieder trocknen. Das macht es ganz einfach, das gemeinsame Baden oder Haarewaschen in der Wanne nachzustellen, ohne dass man sich Sorgen um die Puppe machen muss.