Allergische und empfindliche Haut: Pflege der Hautbarriere
Wenn die natürliche Schutzbarriere der Haut aus dem Gleichgewicht gerät, reagiert sie übermäßig sensibel auf äußere und innere Einflüsse. Eine allergische und empfindliche Haut äußern sich häufig durch unangenehme Begleiterscheinungen wie Rötungen, Spannungsgefühle, Brennen oder extreme Trockenheit bis hin zu Schuppenbildung. In diesem Zustand verliert die Hornschicht schneller Feuchtigkeit und ist anfälliger für Irritationen. Die gezielte Auswahl von Pflegeprodukten zielt darauf ab, diesen Feuchtigkeitsverlust zu minimieren und die Haut zu beruhigen.
Die Reaktionsbereitschaft der Haut kann genetische Ursachen haben oder durch Umweltfaktoren temporär verstärkt werden. Bei einer allergischen Haut reagiert das Immunsystem auf bestimmte Substanzen, während eine empfindliche Haut generell eine niedrigere Reizschwelle aufweist. Um Irritationen zu vermeiden, basiert die Formulierung geeigneter Pflegeprodukte auf dem Prinzip der Reduktion. Das bedeutet den konsequenten Verzicht auf bekannte Triggerfaktoren:
• Parfum- und Duftstoffe: Sie gehören zu den häufigsten Auslösern von Kontaktallergien und Reizungen.
• Aggressive Tenside: Entziehen der Haut wertvolle Lipide und schwächen die Barriere weiter.
• Synthetische Konservierungsstoffe: Zur Minimierung des Irritationspotenzials wird bei der Produktformulierung auf den Einsatz verzichtet.
Pflege bei allergischer Haut
Pflegeprodukte für allergische und empfindliche Haut unterstützen den natürlichen Fett-Feuchtigkeits-Film der Haut. Pflanzliche Fette, die den hauteigenen Lipiden ähneln, fügen sich in die obere Hautschicht ein. Sie bewahren die Feuchtigkeit, pflegen raue oder schuppige Stellen und mindern die Trockenheit. Durch diese Zufuhr von Fettsäuren aus reizfreien Pflanzenextrakten wird die Hautbarriere gestärkt, sodass trockene Hautpartien sich beruhigen können.