Weltknuddeltag – Warum Babys eine wohlige Kuschelatmosphäre ...


Menschen brauchen Nähe und Geborgenheit ebenso wie Essen und Trinken, Luft und Sonne. Große wie Kleine – und erst recht die ganz Kleinen. Nie wieder im Leben sind wir so angewiesen darauf, geliebt und versorgt zu werden, wie in der Baby- und Kleinkindzeit. Durch Berührung erfährt das Baby seine Welt, Berührung regt die Sinne an und fördert Durchblutung und – vor allem – Wohlfühlen!
Weltknuddeltag

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Aus dem Bauch in die weite Welt, oder was braucht ein Baby zum Wohlfühlen?


Babys wachsen im Mutterleib in einer geschützten und geräuschgedämpften Umgebung heran. Um Geborgenheit und Wohlfühlen nach der Geburt zu erhalten, ist eine sehr alte, von Hebammen empfohlene Methode das „Pucken“. Hierbei wird das Baby bis zur Brust oder bis zum Kinn eng in eine Decke gewickelt, so dass es möglichst wenig Bewegungsfreiheit hat. Wenn man bedenkt, wie eng die letzte „Wohnstätte“ vor der Geburt war, kann man sich vorstellen, wie viel Sicherheit und Geborgenheit Pucken für das Kind bedeutet. Heutzutage werden neben der althergebrachten Methode des Puckens mit einer Decke auch sogenannte Puckhilfen angeboten. Für ältere Kinder eignet sich ein Schlafsack sehr gut, um ein Gefühl der Begrenzt- und Geborgenheit herzustellen. Abgesehen davon sorgt ein Baby Schlafsack dafür, dass ein sich bewegendes Baby weder die warme Decke verliert noch diese versehentlich über den Kopf zieht und keine Luft mehr bekommt.


Essen – Schlafen – Schmusen oder „Retter Schmusebär“


Natürlich ist das Material der Kleidung und Accessoires wichtig. Es sollte bevorzugt atmungsaktives Material wie unbehandelte Baumwolle, Wolle und Wollseide verwendet werden, um einen Wärmestau vorzubeugen sowie erhöhte Schweißbildung bei den Kleinen zu vermeiden.

Neben Grundbedürfnissen wie Nahrung und Kleidung ist ein ständiger Begleiter in Form eines Bären, Hasen oder einer Puppe von Anfang an eine absolute Notwendigkeit im Leben eines Kindes. Sobald die Kleinen anfangen zu greifen, wird das Kuschelkissen zum ständigen Begleiter. Kuscheltiere werden überall mit hingenommen, werden geherzt, hinterhergezogen und als Nuckelersatz in den Mund genommen – Gründe, warum die Wegbegleiter entsprechend robust, pflegeleicht und weich sein müssen! Immerhin sind sie neben Ihnen als Eltern die wichtigsten Kuschel- und Trostspender. Babys entdecken ihre Umgebung als erstes mit den Ohren, der Nase und vor allem dem Mund. Sie stecken ausnahmslos alles zum „Kennenlernen“ in den Mund. Da ist es besonders wichtig, dass die Materialien keine Schadstoffe enthalten und aus natürlichen weichen Materialien wie Baumwolle bestehen.


Aua! Der Bauch, das Ohr, der erste Zahn - kränkelnde Kinder brauchen Nähe & Geborgenheit


Jedes Baby fühlt sich auch mal unwohl - der Bauch drückt, die Nase ist verstopft, das Ohr tut weh, der erste Zahn ist unterwegs oder der Tag war voller neuer Eindrücke. Zeiten der Anstrengung, sowohl für unsere Kleinsten als auch für die Eltern. Nähe ist daher umso wichtiger, nicht nur für Ihren Nachwuchs!

Bei Bauchgrummeln hilft der so genannte „Fliegergriff“, bei dem das Baby bäuchlings auf dem Arm der Mutter oder des Vaters liegend umhergetragen wird. Bei hartnäckigen Wehwechen, z.B. bei Nahrungsumstellungen, empfehlen sich mit lustigen Motiven überzogene Wärmflaschen oder Kernkissen. Diese spenden über längere Zeit gleichbleibende Wärme. Legen Sie darüber hinaus Ihr Baby vorsichtig mi dem Bauch auf darauf, gibt es eine kostenlose Massage dazu. Allerdings ist beim Gebrauch von Wärmflaschen- und Kissen immer absolute Vorsicht geboten - niemals kochendes Wasser benutzen. Bei ganz jungen Neugeborenen reicht das warme Wasser aus dem Wasserhahn völlig aus – ebenso dürfen die Kirschkernkissen nicht zu heiß werden! Darüber hinaus verwenden Sie immer einen schützenden Überzug, um Verbrühungen zu vermeiden. Denken Sie immer daran, dass die Babyhaut um ein Vielfaches empfindlicher als die eines Erwachsenen ist.

Eine weitere gute Alternative bei Stress und Unwohlsein ist das Einreiben mit warmen Ölen oder durch aufstellen einer Duftlampe. Bei letzterem müssen Sie aber auf jeden Fall darauf achten, dass die Lampe weit genug vom Bettchen steht, um Unfälle auszuschließen. Dosieren Sie das natürliche Duftöl behutsam und nehmen Sie niemals Pfefferminzöl. Das am besten geeignete Öl ist Lavendelöl – sowohl zum Einreiben, Baden oder als Duftöl. Wem die Benutzung einer Kerze zu riskant ist, kann auch mit Öl getränkte Tücher auf die Heizung legen – die hat einen ähnlich guten Effekt wie eine Duftlampe.
 
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