Staub in der Wohnung – Richtig Staubwischen mit 5 Tipps

Niemand von Ihnen wird eine völlig staubfreie Wohnung haben – folglich ist der Besitz eines Staubsaugers nahezu unabdingbar, auch wenn staubsaugen sicherlich zu den Haushaltsarbeiten gehört, die keiner wirklich gerne mag. Doch gerade mit einem Staubsauger lassen sich schnell und effektiv im Handumdrehen diverse Einrichtungsgegenstände und Fußböden vom lästigen Mitbewohner reinigen. Voraussetzung allerdings ist, entsprechende Aufsätze für unterschiedliches Inventar zu verwenden. So sollten Sie beispielsweise Polster mit einer Polsterbürste absaugen, sowie Teppichböden und Parkett- oder Laminatböden auch mit einem speziell dafür ausgelegten Aufsatz. Staub in der Wohnung

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Achten Sie beim Kauf des Saugers auch auf

- einen hohen Aktionsradius
- eine hohe Motorleistung
- ein ausziehbares Teleskoprohr,

denn so können Sie sicher sein, dass der kleine Helfer auch effiziente Arbeit verrichten kann.

Um jedoch den Einsatz eines Saugers so gering wie möglich zu halten, möchten wir Ihnen im Folgenden jedoch noch einige Tipps zur Vermeidung von Hausstaub geben, da sich die Einsatzzeiten gegen Staub mit fünf kleinen Tricks auf ein Minimum reduzieren lassen.


Tipp 1: Die Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen erhöhen


Im Allgemeinen mag Staub keine feuchte Luft. Die logische Konsequenz also: Bei Erhöhung der Luftfeuchtigkeit im Wohnraum wird die Staubbildung um ein vielfaches verringert.

Gerade in den Wintermonaten sollten Sie besonders darauf achten! Hier besteht nämlich die Problematik, dass die warme Heizungsluft dem Raum Feuchtigkeit entzieht – daher wird sich automatisch deutlich mehr Staub als in den wärmeren Monaten ansammeln, in denen die Heizung außer Betrieb ist. Um diesem Effekt entgegenzuwirken, stellen Sie einfach hierfür vorgesehene mit Wasser gefüllte Schalen auf die Heizkörper. Durch die Wärme verdunstet das Wasser und verteilt sich im Raum, so dass die Luftfeuchtigkeit erhöht wird – Staubbildung wird auf diese Art und Weise deutlich reduziert. Ebenfalls sehr praktisch – aber nicht unbedingt kostengünstig – ist die feste Installation von Lüftungsanlagen, da diese auch Staub aus der Luft filtern.

Alternativ können Sie auch Duftzerstäuber benutzen. Da diese in der Regel mit Wasser aufgefüllt werden, sondern Sie bei jedem Sprühstoß zusätzlich zum Duft eine Portion feucht-nebelige Luft ab.


Tipp 2: Ausreichend und richtig lüften


Grundsätzlich bedarf es in jedem Haushalt einer ausreichenden Belüftung. Doch leider passieren hier immer wieder Fehler, die zum einen für lästigen Schimmel führen können, Heizkosten unnötig in die Höhe treiben oder sogar förderlich für die Staubansammlung in Ihrem Haushalt sind. Viele Menschen stellen den ganzen Tag die Fenster auf Kipp, während die Heizung munter vor sich hin heizt.

Schlagen Sie daher gleich drei Fliegen mit einer Klappe – sparen Sie Heizkosten und vermeiden Sie Schimmel- und Staubbildung!

Lüften Sie drei bis vier Mal am Tag für etwa 10 Minuten bei komplett geöffnetem Fenster. Sie werden schnell erste Erfolge feststellen, Ihre Wohnung wird innerhalb kürzester Zeit staubarm sein.


Tipp 3: Pflanzen zur Reinigung der Raumluft


Viele von Ihnen werden Pflanzen zur Dekoration in ihrer Wohnung platziert haben. Doch neben der Verschönerung Ihrer Wohnung haben diese einen sehr angenehmen Nebeneffekt. Sie dienen als idealer Staubfänger. Vor allem Blumen oder Grünpflanzen mit einer haarigen Blattoberfläche leisten hier treue Dienste! Sie ziehen nämlich die Staubpartikel aus der Luft förmlich an.

Darüber hinaus sorgen Sie für eine erhöhte Luftfeuchtigkeit und filtern viele Schadstoffe aus der Luft.


Tipp 4: Entfernung von Staubfängern


Jeder von uns wird Sie an der einen oder anderen Stelle in der Wohnung haben – Staubfänger! Hierzu gehören nahezu alle Dekoartikel und Kissen, die unsere Sessel und Sofas zieren.

Wenn es Ihnen möglich ist, entfernen Sie diese am besten aus der Wohnung.

Was aber viele nicht für möglich halten, ist die Tatsache, dass sogar die Betten wahre Staubfänger sind. Allerdings dürfte es sich an dieser Stelle etwas schwierig gestalten, die Betten aus der Wohnung zu entfernen. Daher sollten Sie jeden Morgen nach dem Aufstehen gründlich auf dem Balkon oder dem geöffneten Fenster Ihre Decken und Kissen ausschütteln und auslüften lassen – so können Sie idealerweise die erste Stoßlüftung der Wohnung mit dem Auslüften der Bettdecken verbinden.


Tipp 5: Richtig Staubwischen


Trotz aller „Vorsichtsmaßnahmen“ werden Sie eine Staubansammlung niemals verhindern können, so dass Sie in der Konsequenz zum Staubtuch greifen müssen. Benutzen Sie hierfür am besten einen feuchten Lappen – einfach einige Tropen Spülmittel ins Wasser geben und anschließend die Möbel damit abwischen. Durch das Spülmittel wird ein antistatischer Effekt erzeugt, der dafür Sorge trägt, dass sich nicht so schnell neuer Staub auf den Möbeln absetzen kann.
 
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