Raumdüfte und ihre Wirkung - Wohlbefinden steigern


Der Duft von gebrannten Mandeln oder Glühweinbonbons auf dem Weg über den jährlichen Weihnachtsmarkt alleine soll bereits glücklich machen? Tatsächlich können Düfte nachweislich unser Wohlbefinden steigern – auch in der Nacht. Denn es ist keineswegs so, dass während der Nacht unsere Nase keine Düfte wahrnimmt. Im Gegenteil, Sie ist genauso aktiv wie tagsüber.
Raumdüfte Winter

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Doch was passiert genau in unseren Köpfen, wenn wir Gerüche aufnehmen? Raumdüfte und ihre Wirkung: Düfte wirken unmittelbar im limbischen System – dem ältesten Teil des menschlichen Gehirns. Dort rufen Sie Erinnerungen und Assoziationen hervor – je nach Duftrichtung immer unterschiedliche. So denken wir beispielsweise beim Duft von Heu an Omas Bauernhof oder bei Orangenduft an Weihnachten. Hierbei handelt es sich natürlich um zufällige Prozesse, die im Unterbewusstsein gesteuert werden. Mit Aromen allerdings haben Sie die Möglichkeit, diese bewusst zu steuern. Minze zum Beispiel hilft Ihnen, wach und konzentriert zu bleiben – Lavendel dagegen hat eine beruhigende und entspannende Wirkung. Auf diese Weise können Sie in den verschiedenen Wohn- und Arbeitsräumen immer die passende Gefühlswelt beeinflussen.

Schlafzimmer


Für Ihren Schlafraum bieten sich unterschiedliche Duftnoten an. Wie Bochumer Forscher um das Team von Herrn Professor Hatt herausgefunden haben, wirkt der Duft der Gardenie, ein jasminähnliches Aroma, angstlösend und schlaffördernd – einfach ein paar Tropfen auf das Kopfkissen träufeln oder auch das Schlafwohl Kissenspray mit beruhigendem Lavendelduft aufsprühen und sich helfen lassen, schneller einzuschlafen. Ein belebender Orangenduft hingegen verbessert nicht nur die Stimmung und entspannt, sondern sorgt auch für schöne Träume, wie eine wissenschaftliche Studie im Schlaflabor gezeigt hat.

Badezimmer


Ideal für das Bad ist der Geruch grünen Tees – seit über 4000 Jahren wird grüner Tee als Heilmittel in der Bevölkerung geschätzt. Durch den dezent zarten zitronigen und frischen Duft des Tees sorgt dieser für eine extra Erfrischung im Bad. Für all diejenigen unter Ihnen, die eine Alternative zu ätherischen Duftölen suchen, bietet sich der Einsatz eines aromatisierten Toilettenpapieres an. Ebenfalls glücklich stimmt uns neben dem Essen von Schokolade auch dessen Geruch – Grund genug, ein Bad mit entsprechendem Zusatz zu nehmen, oder vielleicht ein tolles nach Schokolade riechendes Duschgel zu benutzen, probieren Sie es aus!

Arbeitszimmer


Das Arbeitszimmer sollte ein Raum sein, in dem die Konzentration besonders hoch gehalten werden muss. Daher bietet sich der Einsatz von Menthol an – dieses hat nach Untersuchungen der Universität Wien eine belebende Wirkung, die gleichzeitig auch die Aufmerksamkeit steigert. So kann ein entsprechendes Aromaspray oder eine hübsche Duftlampe für den gewünschten Effekt sorgen. Selbstverständlich handelt es sich bei den genannten Räumen und den Aromen um beispielhafte Darstellungen. Natürlich sind die individuellen Vorlieben ebenfalls zu berücksichtigen, denn möglicherweise mag der eine oder andere vielleicht gar keinen Orangenduft und muss hier auf alternative Duftnoten zurückgreifen.

Eine abschließende Aufzählung kann hier nicht erfolgen, da die Auswahl der Düfte schier unendlich erscheint. Daher bietet sich für all die unerfahrenen Leser unter Ihnen an, vielleicht zum Anfang in einem Fachhandel eine entsprechende Beratung in Anspruch zu nehmen, um für sich herauszufinden, welcher Duft der richtige ist. Auch die Anwendung ist unterschiedlich möglich. So besteht die Möglichkeit, naturreine Duftkerzen oder Aromaöle zu verwenden – jedoch können Sie auch Raumsprays oder Apfelsinenschalen benutzen. Sogar aromatisierte Taschentücher oder Toilettenpapier sind in der heutigen Zeit nichts Außergewöhnliches mehr.
 
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