7 Methoden für einen natürlichen Raumduft


Wer wünscht sich nicht einen schönen, angenehmen Duft in den eigenen vier Wänden? Schließlich stimulieren wohltuende, wohnliche Gerüche unsere Sinne – schnell kann die Wohnung damit in eine Wohlfühloase verwandelt werden. Dabei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, den Wohnraum mit den Lieblingsdüften auszustatten – von Fertigprodukten bis hin zu Selbstgemachtem. Im Folgenden möchten wir Ihnen einige Tipps mit auf den Weg geben, wie Sie in Ihrer Wohnung eine wohlriechende Atmosphäre erschaffen können.
natürlicher Raumduft

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Tipp Nummer 1 – Neutralisation von Gerüchen


Nicht immer besteht das Problem im Fehlen entsprechender Raumdüfte – vielmehr darin, dass sich unangenehme Gerüche in der Wohnung breit gemacht haben. Hier können Sie aber schnell und effektiv Abhilfe schaffen:

1. Lüften Sie regelmäßig, indem Sie die Fenster vollständig für 5 – 10 Minuten öffnen (Stoßlüften)
2. Sorgen Sie für regelmäßiges Entleeren von Müll- und Wäscheeimern
3. Bettwäsche, Tischdecken etc. zwischendurch aus dem Fenster hängen, um diese zu lüften
4. Gegen Zigarettenrauch, Alkohol und Kochdunst hilft ein mit Essig gefülltes Schälchen – auch Natron oder Backpulver „fangen“ unangenehme Gerüche ein


Tipp Nummer 2 – Potpourri


Viele werden den Begriff Potpourri zum ersten Mal lesen oder hören. Dabei handelt es sich hierbei gar nicht um eine große Sache. Ein Potpourri stellt lediglich ein dekoratives Element dar, welches Sie mit verschiedensten getrockneten Blüten befüllen – so bietet Ihnen das Potpourri auf der einen Seite einen schönen Anblick und zum anderen ein toll nach Blüten duftendes Aroma. Oft genutzte Blütenblätter stammen von Rosen, Lavendel oder Ringelblumen, jedoch sind Ihnen bei der Befüllung keine Grenzen gesetzt – hier entscheidet ganz allein Ihr persönliches Geschmacksempfinden.


Tipp Nummer 3 – Duftsteine


Für alle diejenigen unter Ihnen, die es gerne etwas dezenter mögen, bietet sich der Griff zu einem schönen Duftstein an – es gibt sie in verschiedenen Ausführungen von Form und Größe. Allerdings duften diese nicht von allein, sondern vielmehr müssen Sie mit ätherischen Ölen beträufelt werden.

Ein kleiner Nachteil der Duftsteine ist jedoch der, dass Sie diese vor dem Benutzen eines anderen ätherischen Öles reinigen müssen, damit sich die unterschiedlichen Düfte nicht vermischen und den gewünschten Raumduft erzeugen können.


Tipp Nummer 4 – Duftlampen


Als Klassiker schlechthin gilt die Duftlampe. Hierbei handelt es sich um eine Art Stövchen, bei der ein Teelicht unter einer kleinen Wasserschale aus Keramik dafür sorgt, dass sich das in der Schale befindliche Wasser erhitzt. Dem Wasser werden einige Tropfen eines ätherischen Öles Ihrer Wahl zugegeben – durch das anhaltende Erhitzen verdampft nun das Wasser-Öl-Gemisch und sorgt so für einen angenehmen, wohltuenden Raumduft. Gerade in der kalten Jahreszeit erfreut sich die Duftlampe großer Beliebtheit, da mit Ihr neben angenehmen Düften eine optisch ansprechende Atmosphäre geschaffen werden kann.


Tipp Nummer 5 – Duftkerzen


Jeder wird in irgendeiner Form mit ihnen in Berührung gekommen sein – mit Duftkerzen. Heutzutage findet man sie nahezu in jedem Innenstadtgeschäft. Der Gründe hierfür sind denkbar einfach – neben dem angenehmen Dufteffekt, bieten sich Duftkerzen als kleines Geschenk zu besonderen Anlässen. Sie können Duftkerzen bereits als fertiges Produkt kaufen, oder selber herstellen, indem Sie neutrale Kerzen mit ätherischen Ölen beträufeln, und so Duftkerzen ganz nach dem eigenen Geschmack gestalten.


Tipp Nummer 6 – Diffuser


Diffuser sind Glasbehälter, welche mit Alkohol und Glycerin sowie ätherischen Ölen gefüllt sind. Durch mehrere Holzstäbchen – vorzugsweise Bambus – werden die Düfte gleichmäßig verteilt. Sie können Sie mit einem hübschen Flakon und

- 4 ml Glycerin
- 100 – 150 Tropfen ätherische Öle nach Wahl
- 60 ml 98 Prozentigen Weingeist
- Bambusstäbchen

ganz einfach selber herstellen. Alle Zutaten gut durchrühren und anschließend die Stäbchen in den Flakon stecken – und fertig ist Ihr selbst hergestellter Erfrischer. Natürlich können Sie auch fertige Produkte erwerben, wenn Ihnen die Lust für derartige Bastelarbeiten fehlt.


Tipp Nummer 7 – Lufterfrischer


Ein Lufterfrischer ist dadurch gekennzeichnet, dass ein kleiner Behälter mit verschiedenen Inhalten befüllt wird – zum einen duftbindend, zum andren duftabgebend. Auch diesen können Sie problemlos in Eigenregie herstellen, ohne dass große Kosten entstehen.

Sie benötigen für die Herstellung
- ein leeres Marmeladenglas mit Deckel
- Backpulver oder Natron
- getrocknete Blüten oder Kräuter

Befüllen Sie das gereinigte Glas zunächst bis zur Hälfte mit Natron oder Backpulver. Anschließend füllen Sie je nach Geschmack mit Kräutern oder Blüten auf – das Glas muss dabei nicht zwingend voll werden. Zu guter Letzt den Deckel mit Löchern perforieren und zuschrauben beziehungsweise alternativ das Tuch mit einem Gummi am Glas befestigen.
 
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