Die ersten Tage mit dem Neugeborenen: Tipps für zu Hause



Geschafft! Etwa 40 Wochen – bei der einen Mama einige Tage mehr, bei der anderen ein paar weniger – sind vorbei! Ihr Neugeborenes hat das Licht der Welt erblickt! Der Tag, den sich angehende Eltern herbeisehnen ist gekommen! Das Baby wir zum allerersten Mal über die Schwelle der eigenen vier Wände getragen! Doch bei vielen Eltern wird dieser einzigartige Moment der Freude oft durch Angstgefühle überschattet – Angst vor dem Unbekannten! Wie verhalten wir uns richtig? Warum weint das Kleine ständig? Ist das Baby warm genug angezogen? Fragen über Fragen, die beim ersten Kind in der Tat zu der einen oder anderen Unsicherheit führen können. Die ersten Tage mit dem Neugeborenen

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So sind die ersten Wochen daheim mit Ihrem Nachwuchs nicht nur schön und wunderbar, sondern für alle Beteiligten auch ein Stück weit Herausforderung – jedoch eine, die auf jeden Fall zu meistern ist. Lassen Sie sich nicht stressen! Atmen Sie öfter tief durch und nehmen Sie zu Beginn jede Hilfe in Anspruch, die Ihnen angeboten wird. Insbesondere die Unterstützung Ihrer Hebamme in den ersten zehn Tagen nach der Geburt ist eine immens wichtige Stütze.


Das Kommunikationsmittel Nummer eins - das Weinen


Während die einen Neugeborenen dem Anschein nach den ganzen Tag schlafen, scheinen andere dagegen den ganzen Tag lang zu weinen. Die Gründe hierfür können sehr vielfältig sein – leider werden Sie auch oft gar nicht herausfinden können, was das eigentliche Problem ist. Aber dennoch sollten Sie das Weinen insbesondere in der ersten Zeit keinesfalls ignorieren! Vielmehr sollten Sie Ihrem Baby die Aufmerksam geben, die es jetzt benötigt. Nehmen Sie es auf den Arm, kuscheln es, oder gehen eine Runde an der frischen Luft spazieren.

Es empfiehlt sich auch immer eine Spieluhr oder ein Kuscheltuch einzusetzen. Auf diese Weise wird sich Ihr Kleines von Beginn an daran gewöhnen und später immer Geborgenheit mit der sanften Melodie der Baby Spieluhr oder dem kuscheligen Stoff des Schmusetuchs verbinden, so dass die Utensilien ein treuer Wegbegleiter werden.


Pausen nutzen – wann immer die Gelegenheit dazu ist


Besonders in den ersten sechs bis acht Wochen sollten Sie sich auf Schlafen, Ausruhen und Aktivitäten im Sitzen oder Liegen konzentrieren. Ihr Körper war neun Monate unter Dauerbelastung, die Geburt steckt Ihnen noch in den Knochen und Ihr Kleines verlangt Ihnen ebenfalls Ihre komplette Aufmerksamkeit ab. Daher ist es extrem wichtig, die „Babypausen“ für Ihre Erholung zu nutzen, wann immer es Ihnen möglich ist! Benutzen Sie vielleicht ein ätherisches Duftöl, zum Beispiel Lavendel, welches unterstützend eingesetzt werden kann, um wieder etwas zur Ruhe zu kommen.


Geteiltes „Leid“ ist halbes „Leid“


Treu dem Motto „Geteiltes Leid ist halbes Leid“ sollten Sie sich von Beginn mit Ihrem Partner die Aufgaben teilen. In welchem Umfang Sie diesen Plan umsetzen, hängt von diversen Faktoren ab. So kommt es natürlich darauf an, ob der Kindesvater ebenfalls die Elternzeit in Anspruch nimmt, oder weiterhin arbeiten geht – so führt letzteres in der Regel dazu, dass er nicht unbedingt nachts die Bereitschaft übernimmt, sondern dies eher der Mama vorbehalten sein wird.

Unabhängig von der Elternzeit können Sie sich aber eine Reihe anderer Aufgaben teilen. So reicht es beispielsweise aus, wenn nur ein Elternteil

- die Windeln wechselt
- das Fläschchen gibt, sofern nicht gestillt wird
- Trost spendet
- das Baby badet

und viele andere Dinge des alltäglichen Bedarfes übernimmt. Währenddessen sollte der andere Elternteil die Zeit für die eigene Erholung nutzen, und versuchen, etwas zu schlafen oder zumindest die Füße hochzulegen.


Es kommen auch wieder ruhige Zeiten


Auch wenn Ihnen die ersten Tage schier endlos erscheinen sollten, halten Sie sich immer vor Augen, dass es auch wieder entspanntere Zeiten gibt. Ihr Kleines wird mit jedem Tag ein Stück weit selbständiger. Wenn Sie versuchen, die ersten Wochen ruhig und geduldig zu bleiben, und in der Familie alle füreinander da sind und gegenseitige Unterstützung bieten, werden Sie trotz Stress, die schönste Zeit Ihres Lebens erleben. Genießen Sie sie!
 
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