Weltgesundheitstag: 5 Tipps für ein gesundes Leben

Am 07. April ist Weltgesundheitstag – und wir machen mit! Seit 1948 nutzt die WHO ihren Gründungstag, um spezifische Gesundheitsprobleme ins öffentliche Bewusstsein zu bringen. In Deutschland wird der Festtag vorrangig genutzt, um mittels Fachtagungen und Kongressen über Gesundheitsberufe zu informieren. Wir möchten zu den Wurzeln des Weltgesundheitstages zurückkehren und Ihnen 7 Tipps für ein langes und gesundes Leben mit auf den Weg geben. Weltgesundheitstag

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Tipp Nr. 1: Essen Sie sich gesund!


Um einen gesunden und leistungsfähigen Körper aufzubauen, benötigen unsere Zellen hochwertige Nährstoffe. Aus diesem Grund ist der erste Tipp für ein langes und gesundes Leben eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse, hochwertigen Fetten und wichtigen Vitaminen. Versuchen Sie, folgende Nahrungsmittel- bzw. Nährstoffgruppen idealerweise täglich zu verzehren:

Ballaststoffe: Ballaststoffe haben wenige Kalorien, tragen zur Regulation des Blutzuckers bei und beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Gesunde Ballaststoffe finden Sie in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Obst und Gemüse.

Ungesättigte Fettsäuren: Auch hochwertiges Fett ist ein wichtiger Baustein für einen gesunden Körper. Ungesättigte Fette finden sich z.B. in guten Pflanzenölen (Lein-, Kokos oder Hanföl), in fettem Fisch (Lachs, Thunfisch, etc.) und in Nüssen und Samen.

Vitamin D: Vitamin D, das u.a. für den Aufbau und Erhalt der Knochensubstanz sorgt, ist eines der wenigen Vitamine, die wir nicht über die Nahrung aufnehmen können, da es erst unter Sonnenstrahlung in der Haut gebildet wird. Da es in unseren Breitengraden jedoch nicht genügend Sonnentage gibt, sollte Vitamin D3 vorsorglich in Tabletten- oder Tropfenform zugeführt werden.

Ein Tipp: Hochgradig industriell verarbeitete Lebensmittel wie Kartoffelchips und Schokoriegel enthalten hohe Mengen an Einfachzuckern, gesättigten Fettsäuren und Natrium. Manche Fertiggerichte sind sogar mit Phosphat-Zusatzstoffen versetzt, welche die Zellalterung beschleunigen und bei regelmäßigem Konsum zu Nierenschäden und schwachen Knochen führen können. Natürlich bedeutet das nicht, dass Sie sich nun für den Rest Ihres Lebens Schokolade und Eiscreme verbieten müssen. Falls Sie sich und Ihrem Körper etwas Gutes tun möchten, sollten Sie allerdings darauf achten, dass die leckeren Sünden eine Ausnahme bleiben.


Tipp Nr. 2: Trinken Sie sich gesund


Manchmal sind es die kleinen Veränderungen, die große Wirkung zeigen. Anstatt sich beispielsweise vorzunehmen, jeden Tag mit selbstgemachten Smoothies zu beginnen, können Sie damit anfangen, täglich fünf Gläser reines Wasser zu trinken: Je mehr Flüssigkeit wir zu uns nehmen, desto besser können wir denken und desto leichter fällt es unserem Körper, die Milliarden kleiner Reparaturprozesse vorzunehmen, die täglich notwendig sind, damit wir gesund bleiben. Darüber hinaus hilft Wasser dem Körper bei der Entgiftung und leistet sogar einen Beitrag zur Schönheit, da die Haut sehr viel Flüssigkeit benötigt, um ihre Elastizität zu erhalten.


Tipp Nr. 3: Bewegen Sie sich gesund!


Körperliche Fitness ist, neben der Ernährung, die wichtigste Säule für ein langes und gesundes Leben. Ausdauersportarten wie Schwimmen oder Joggen senken den Blutdruck, trainieren das Herz und erhöhen die Sauerstoffversorgung des Bluts, wodurch sich auch die Gehirnleistung verbessert. Insbesondere im Hinblick auf die späteren Jahre sollten Sie außerdem damit beginnen, Muskelaufbau zu betreiben: Je älter wir werden, desto schneller wird Muskelgewebe ab- und Fettgewebe aufgebaut. Um diesen Prozess zu verlangsamen, sollten Sie idealerweise in Absprache mit einem Physiotherapeuten einen Plan für gezieltes Krafttraining erstellen.

Ein Tipp: Wer sich in Sachen Cardio und Krafttraining überfordert fühlt, kann zunächst damit beginnen, seine tägliche Bewegung durch Spazierengehen zu verbessern. Laut Experten sollte die tägliche Schrittzahl bei ca. 6000 liegen, was in etwa einer Stunde Bewegung entspricht.


Tipp Nr. 4: Entspannen Sie sich gesund!


Stress und Hektik zehren nicht nur an unseren Nerven, sie können uns auch ernsthaft krank machen. Aus diesem Grund gehört es zu einem langen und gesunden Leben, regelmäßig Zeit für Entspannung und Ausgleich zu schaffen. Da Wellnesswochenenden und Kurztrips in den Süden zwar ideal, aber häufig nicht realisierbar sind, sollten Sie lernen, täglich zehn bis fünfzehn Minuten für kurze Entspannungspausen einzuplanen. Um den Effekt dieser Pausen zu verstärken, können Sie naturreine ätherische Duftöle verwenden, die im limbischen System des Gehirns die Entspannungshormone Oxytocin und Prolaktin aktivieren. Aromen, die für ihren Entspannungseffekt bekannt sind, sind u.a. Lavendel, Bergamotte und Ylang Ylang.


Tipp Nr. 5: Schlafen Sie sich gesund!


Während wir schlafen, ist unser Stoffwechsel heruntergeschaltet, damit genügend Energie für die vielen kleinen Reparaturprozesse vorhanden ist, die alltäglich bzw. allnächtlich in unserem Körper ablaufen. In den Tiefschlafphasen findet die Regeneration des Immun-, des Herz-Kreislauf- und des Nervensystems statt und unser Körper sammelt Energie für einen neuen Tag. Ohne regelmäßigen Schlaf drohen Burnout, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Aus diesem Grund sollten Sie jede Nacht minimal sechs und idealerweise acht Stunden schlafen.
 
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