5 Tipps für das Baden mit Kindern

5 Tipps für das Baden mit Kindern: So steigt der Spaßfaktor in der Badewanne


Manche Kinder werden als Wasserratten geboren, andere sind dem blauen Nass gegenüber eher skeptisch. Damit das Baden nicht zur Zerreißprobe für die elterlichen Nerven wird, ist es wichtig, die Wannenerlebnisse für den Nachwuchs möglichst positiv zu gestalten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die perfekte Balance zwischen Sauberkeit und Badespaß finden – mit fünf einfachen Tipps. Tipps für das Baden mit Kindern

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Warum Baden mit Kindern schwierig sein kann


Babys und Kleinkinder, die beim Baden in Tränen ausbrechen, sind eines der häufigsten Themen in Elternforen. Aber warum ist das Baden für viele Kinder ein so angstbesetzter Vorgang? Ganz einfach: Weil hier viel schieflaufen kann. Ist das Wasser einmal zu heiß oder zu kalt für die empfindliche Babyhaut, gerät beim Haare waschen Seife in die Augen oder schluckt das Kind beim Abbrausen Wasser, verbinden sich diese Eindrücke dauerhaft mit dem Bild der Badewanne. Daher ist es wichtig, mit viel Ruhe und Einfühlungsvermögen an das Thema Baden heranzugehen. Ihr Kind sollte die Augenblicke in der Badewanne mit positiven Gefühlen verbinden.


Tipp 1: Übertreiben Sie es nicht


In dem festen Glauben, dem Nachwuchs etwas Gutes zu tun, setzen manche Eltern ihre Kinder öfter in die Badewanne, als ihnen guttut. Denn anstatt sie zu pflegen, kann häufiges Baden der zarten Babyhaut Schaden zufügen. Anders als bei Erwachsenen verfügt die Haut von Babys und Kleinkindern noch nicht über die natürliche Barrierefunktion, durch welche Umweltgifte und Bakterien daran gehindert werden, in den Körper einzudringen. Studien zufolge gleichen sich ph-Werte und Hautfeuchtigkeit erst nach dem ersten Lebensjahr an die der erwachsenen Haut an. Aus diesem Grund sollten Sie Ihr Kind nur einmal in der Woche baden.

Genauso wichtig ist die Wahl der Waschlotion: Verzichten Sie auf Duschgele mit Alkalisalzen und greifen Sie stattdessen zu Badezubehör mit natürlichen Inhaltsstoffen. Diese trocknen die zarte Babyhaut nicht aus und reinigen ebenso gut wie herkömmliche Waschlotionen.


Tipp 2: Machen Sie das Einseifen zum Abenteuer


Apropos Waschlotion: Damit Ihr Nachwuchs Freude am Baden hat, sollten Sie ihn miteinbeziehen und ihn für das interessieren, was passiert. Dies erreichen Sie am besten, wenn sie den eigentlich langweiligen Vorgang des Einseifens etwas spannender gestalten: Anstelle normaler Waschlotion können Sie bunte Babyseifen, Waschschaum oder Kindermalseife verwenden. So kann ihr Nachwuchs entweder mithelfen, indem er sich selbst „anmalt“, oder er kann mit der Malseife kleine Kunstwerke auf den Wannenrand oder die Fliesen zaubern, während Sie das Einseifen übernehmen. Tolle Alternativen zu Malseife oder Waschschaum sind auch Badepulver oder -perlen, die sich im Wasser auflösen.


Tipp 3: Entstressen Sie das Haare waschen


Manche Kinder haben unangenehme Erfahrungen mit Seife in den Augen gemacht, andere geraten in Panik, wenn ihnen das Wasser über den Kopf läuft. Um den Spaßfaktor in der Badewanne zu steigern und das wöchentliche Baden für Ihr Kind zu einem positiven Erlebnis zu machen, sollten Sie versuchen, diesen Teil des Badevorgangs zu entstressen. Bei Babyflaum genügt das Reinigen mit einem Baumwolltuch. Wenn Ihr Nachwuchs bereits sehr viel oder sehr dichtes Haar hat, das ausgespült werden muss, sollten Sie dies nicht mit dem Duschkopf tun, sondern einen kleinen Becher verwenden. Je nach Alter Ihres Kindes kann es sich währenddessen einen Waschlappen vor die Augen drücken. Ein Tipp: Auch schonende Haarpflege für Kinder gibt es in bunten Farben, die das Haare waschen zum Erlebnis machen.


Tipp 4: Machen Sie die Badewanne zum Spielplatz


Am meisten Spaß macht das Baden, wenn Ihr Kind gar nicht merkt, dass es gebadet wird! Und dies erreichen Sie am besten, wenn Sie es ablenken: Badespielzeug wie Quitscheenten, kleine Schiffe oder Wasserspiele nehmen Ihrem Kind die Angst vorm Wasser und sorgen für positive Stimmung. Eine tolle Möglichkeit sind auch Spielzeuge, die unter Wasser Geräusche machen.


Tipp 5: Entwickeln Sie eigene Baderituale


Ganz gleich, ob Sie mit Ihrem Baby oder Kleinkind gemeinsam in die Wanne steigen: Um ihm die Angst zu nehmen und spielerische Reinigungsroutinen zu entwickeln, sollte Ihr Nachwuchs immer genau wissen, was ihn dort erwartet. Dies gilt natürlich auch für das, was nach dem Baden passiert. Viele Eltern planen das Plantschen in der Wanne für den Abend und legen ihren Nachwuchs anschließend schlafen. Es bietet sich daher an, den Badevorgang entspannt und ruhig zu gestalten, ihn möglicherweise mit leiser Musik zu unterlegen. Ein deutliches Zeichen, dass das Baden beendet ist, kann für Ihr Kind, z.B. das Einwickeln in ein flauschiges Kapuzenhandtuch sein. Ältere Kinder freuen sich über eigene kleine Bademäntel, in die sie sich einkuscheln können.
 
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