Start der Grillsaison – die besten Tipps gegen Mücken & Co.

Sommerzeit bedeutet für viele Menschen vor allem eines: Grillsaison! Endlich können Tische und Stühle wieder im Garten aufgebaut, der Grill flott gemacht und die Freunde zu einer gemütlichen Runde eingeladen werden. Alles perfekt also – wenn da nicht die tierischen Mitesser wären, die sich auf Saucen und Würstchen niederlassen, über Biergläsern schwirren und ungeniert über das Tischtuch krab

beln. Wir zeigen Ihnen, mit den besten Tipps gegen Mücken und Co., wie Sie sich und Ihre Leckereien vor dem fliegenden Getier schützen können – und das mit ganz einfachen Mitteln.

Junge Leute beim Grillen

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Die ungebetenen Gäste: Von Ameisen, Wespen und Mücken.


Wenn der Gartentisch sich unter Leckereien biegt, köstlicher Steakduft die Luft erfüllt und sich fröhliche Menschen niederlassen, um auf die Eröffnung der Grillsaison anzustoßen, dauert es meist nicht lange, bis auch die sechsbeinigen Gourmets sich an das Festmahl heranpirschen. Und dabei haben sie es nicht allein auf die gegrillten Leckereien abgesehen: Während Wespen und Ameisen vor allem von süßen Getränken, Obst und anderen Snacks angezogen werden, sind Fliegen nicht so wählerisch: Ist es essbar, fühlt die Fliege sich zu Hause. Nicht ganz so auffällig wie die gelb-schwarz gestreiften Tiefflieger, die dicken Brummer und die Straßen bauenden Krabbeltiere sind jene ungebetenen Gäste, die es nicht auf die gegrillten, sondern auf die menschlichen Leckereien abgesehen haben: Mücken bemerken Sie in der Regel erst dann, wenn es bereits zu spät ist und sich das juckende Nervengift in Ihrem Blut verteilt.

Obwohl passionierte Hobbygrillmeister sich von ein paar Insekten normalerweise nicht stören lassen, kann übermäßiges Sirren, Surren und Krabbeln einem durchaus die Freude am Essen nehmen. Aus diesem Grund gehört eine "Erste-Hilfe-Ausrüstung" für Schädlingsabwehr und Insektenschutz auf jeden Fall zu den Must-haves der Sommermonate. Darüber hinaus gibt es auch ein paar einfach umsetzbare Tipps und Tricks, wie Sie eine Insektenplage in Ihrem Garten vermeiden können.


Mit Backpulver, Süßstoff & Pfeffer gegen Ameisen und Fliegen


Wenn Sie vermehrt Ameisen auf Ihrem Tisch bemerken, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass sich in der Nähe eine Kolonie befindet. Bevorzugte Verstecke für Ameisen sind beispielsweise Risse und kleine Löcher in den Fugen von Terrassenplatten. Wenn Sie in den Fugen oder dem Putz zwischen Wand und Boden poröse Stellen und kleine Löcher finden, können Sie davon ausgehen, dass es sich um den Eingang zu einem Ameisennest handelt. Was hier hilft, ist heißes Wasser. Eine etwas humanere Lösung ist Backpulver, da die Ameisen, die niemals die Kolonne verlassen, sich nicht trauen, die weiße Linie zu übertreten bzw. zu umgehen.

Wenn es laut summt und überall auf Ihrem Teller schwarze Punkte sitzen, dann haben Sie ein Fliegenproblem. Da eine gewöhnliche Stubenfliege zwar nur drei Wochen lebt, aber bis zu 1000 Eier in Nahrungsmitteln, Kompost und Müll ablegt, gehen Sie hier am besten präventiv vor und sorgen dafür, alle Speisereste so schnell wie möglich zu entfernen bzw. gut abzudecken, damit die Fliegen nicht von dem Geruch angezogen werden. Außerdem sollten Sie Ihren Grillplatz möglichst weit weg von Mülltonnen, Teichen und dem Kompost errichten. Sind die Fliegen bereits da, können Sie auf bewährte Hausmittelchen zurückgreifen:

DIY-Fliegenfalle (DIY = Do it yourself): Mischen Sie etwa 10 Tabletten Süßstoff und etwas Zucker in einem Schälchen (ca. 50 ml Wasser) bzw. einen Cocktail aus Fruchtsaft, Essig und Wasser mit einigen Tropfen Spülmittel; ersteres Gemisch ist für die lästigen Brummer giftig, in letzterer Mischung gehen die Fliegen sofort unter und ertrinken.

DIY-Fliegenpapier: Tränken Sie ein Löschpapierblatt in einem Gemisch aus gemahlenem Pfeffer und Sirup und legen Sie es nach dem Trocknen (entweder ganz oder in Streifen geschnitten) auf dem Tisch aus; die Fliegen werden von dem Geruch angelockt und bleiben auf der Oberfläche kleben.

Anti-Fliegen-Pflanzen: Dekorieren Sie Ihren Tisch mit Minze, Lavendel und Basilikum oder legen Sie ein paar mit Nelken gespickte Zitronen zwischen den Tellern und Schüsseln aus; all dies verströmt Gerüche, die Fliegen fernhalten.


Mit Zitronen, Salbei & Gewürznelken gegen Mücken und Wespen


Im einen Moment ist alles in Ordnung – und im nächsten Augenblick können Sie nicht mehr aufhören, sich zu kratzen: In solchen Fällen hat sie wohl eine Mücke als Abendessen auserkoren. Die kleinen Quälgeister werden von bestimmten Duftstoffen angezogen, die unsere Schweißdrüsen bzw. die Milchsäurebakterien auf unserer Haut erzeugen. Im besten Fall ist die Folge ein leichter Juckreiz, in schlimmeren Fällen können die Stiche sich allerdings auch entzünden und Allergien hervorrufen. Neben Mückenlotionen zum Auftragen auf der Haut gibt es auch hier eine Reihe von Hausmitteln, die die kleinen Blutsauger fernhalten:

Düfte: Deutlich effektiver als die gute alte Duftkerze mit Zitrusnote ist es, wenn Sie kleine Schälchen mit reinen ätherischen Ölen (am besten Citronellaöl oder Minzöl) aufstellen.

Pflanzen: Was gegen Fliegen hilft, hilft auch gegen Mücken: Dekorieren Sie mit Katzenminze, Duftgeranien und Tomatenpflanzen und legen Sie ein paar mit Nelken gespickte Zitronen auf den Tisch.

Salbei: Zerreiben Sie ein paar getrocknete Salbeiblätter, zünden Sie diese an und lassen Sie sie langsam verglimmen.

DIY-Mückenfalle: Vermischen Sie Honig mit Apfelessig – die Mücken werden von dem Geruch angezogen und ertrinken in dem Gemisch.

Nicht nur lästig sondern auch gefährlich wird es, wenn das vertraute tiefe Sirren und Summen ertönt: Wespen-Alarm! Die Regeln im Umgang mit den gestreiften Quälgeistern kennen wir alle seit unserer Kindheit: Ruhe bewahren, nicht hastig bewegen, nicht pusten, um die Wespe zu vertreiben und bei jedem Bissen und jedem Schluck kontrollieren, ob sich auch nichts auf der Gabel oder dem Glas niedergelassen hat. So weit, so gut – aber wäre es nicht besser, die Wespen würden gar nicht erst angeflogen kommen? Auch hier gibt es eine Reihe von Hausmittelchen, die Ihnen die gestreiften Krabbler vom Leib halten:

Düfte: Um Gerüche zu erzeugen, die für Wespen unangenehm sind, können Sie Zitronen mit Nelken spicken oder Kaffeepulver in eine Schüssel geben und es anzünden. Weitere Düfte, die Wespen nicht mögen, gehen von Lavendel und Basilikum aus, die Sie ganz einfach als Topfpflanze auf den Tisch stellen können.

Ablenkung: Eine andere Möglichkeit ist es, den Wespen einfach zu geben, was sie wollen – nur nicht am Tisch. Stellen Sie ganz einfach ein paar Schälchen mit Frucht- bzw. Zuckerwasser in einiger Entfernung auf.

 
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