Spartipps für den Haushalt – 5 pfiffige Reinigungstricks

Sinkende Löhne und steigende Lebenshaltungskosten: In vielen Haushalten endet das Geld schon vor dem Monat. An Fixkosten wie Miete und Lebensmittelausgaben lässt sich häufig nicht viel ändern. Beim Haushalten hingegen lässt sich einiges einsparen. Wir zeigen Ihnen, wie das geht. Spartipps für den Haushalt

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Tipp Nr. 1: Wasser sparen


In deutschen Haushalten fließen täglich zwischen 50 und 100 L Wasser zu viel in den Ausguss. Gründe hierfür sind undichte Hähne, fehlende Sparspültasten in der Toilette und falsches Wäsche waschen. Mit ein paar einfachen Maßnahmen zum Wassersparen können Sie Ihre Kosten pro Jahr um bis zu 50 Euro reduzieren. Sparen können Sie zukünftig

im Badezimmer, indem Sie einen Wasserstop oder eine Sparspültaste in die Toilette einbauen lassen.

unter der Dusche, indem Sie eine wassersparende Mischdrüse anbringen. Die morgendliche Dusche verbraucht übrigens nur rund 15 L Wasser, während für ein Vollbad ca. 140 L durch den Ausguss fließen.

in der Küche, indem Sie Geschirr ausschließlich in einer energieeffizienten Spülmaschine reinigen und Obst und Gemüse nicht unter fließendem Wasser, sondern in einer Schüssel abwaschen. Am Ende des Tages können Sie dieses Wasser zum Blumengießen verwenden.

beim Wäsche waschen, indem Sie die Waschmaschine möglichst voll beladen und auf den Vorwaschgang verzichten. In der Regel sind Kleidungsstücke niemals so verschmutzt, dass sie tatsächlich eine Vorwäsche benötigen, um sauber zu werden.


Tipp Nr. 2: Haushaltsmittel statt Chemiekeule


Ganz gleich, ob Sie Ihre Fenster putzen, Ihren Ofen reinigen oder Ihr Geschirr spülen möchten: In der Drogerie finden Sie ein buntes Fläschchen für jede Gelegenheit. Da herkömmliche Reinigungsmittel aber häufig chemische Substanzen und Allergene enthalten, können Sie entweder auf ökologische Putzmittel zurückgreifen, oder Sie legen selbst Hand an und sparen dadurch sogar Geld.

Waschmittel: Eine günstige Alternative zu herkömmlichem Waschpulver sind z.B. wiederverwendbare Waschnüsse. Aber auch Do-it-yourself-Varianten aus Kastanien oder Efeu leisten gute Dienste, solange Ihre Wäsche nicht zu stark verschmutzt ist.

Verdünnter Apfelessig: Der gute alte Apfelessig kann im Haushalt als Glas- und Badezimmerreiniger verwendet werden, da er bei Kalkablagerungen wahre Wunder wirkt. Zur regelmäßigen Entkalkung der Waschmaschine empfiehlt sich reiner Tafelessig.

Zitrone: Zitronensäure hilft sowohl gegen hartnäckige Kalkflecken als auch gegen gelbe Ränder/ Flecken auf weißen Kleidungsstücken.

Zahnpasta: Gewöhnliche Zahnpasta kann im Haushalt eine echte Geheimwaffe sein: Sie können Sie verwenden, um Fliesenfugen und Silberbesteck zu reinigen und um Flecken aus Kleidungsstücken und Kinderkunstwerke von weißen Wänden zu entfernen.

Ein Tipp: Greifen Sie auf bio-zertifizierte Zahncreme zurück, da diese nicht nur Ihre Zähne, sondern auch alle anderen Oberflächen schonender reinigt als die herkömmliche Variante.


Tipp Nr. 3: DIY-Raumerfrischer


Gegen unangenehme Gerüche im Haushalt (z.B. im Kühlschrank oder auf Schneidbrettern) können beispielsweise Essig oder Natron helfen. Wenn Sie häufig Duftsprays verwenden, um andere Gerüche (z.B. Tiergeruch) zu überdecken, können Sie stattdessen auf ätherische Öle zurückgreifen. Geben Sie einfach ein paar Tropfen Öl Ihrer Wahl in eine Duftlampe und warten Sie, bis sich der Duft im ganzen Raum verteilt hat. Das ist nicht nur gesünder als die chemische Variante, sondern auf Dauer auch kostengünstiger.


Tipp Nr. 4: Downcycling für die Kosteneffizienz


Wenn Sie das nächste Mal ein abgetragenes T-Shirt entsorgen wollen, dann fragen Sie sich zunächst, ob sich dafür nicht doch noch eine Verwendung finden lässt. Die meisten Dinge, die wir achtlos in den Restmüll befördern, lassen sich wunderbar noch eine Weile in anderer Funktion verwenden:

Alte Kleidung: Löchrige Shirts und fadenscheinige Unterwäsche eignen sich wunderbar als Putzlappen und sollten daher nicht sofort im Müll landen.

Spülschwamm: Natürlich sollte der Geschirrspülschwamm aus Hygienegründen regelmäßig ausgetauscht werden. Anstatt ihn wegzuwerfen können Sie ihn aber noch eine Weile als Toilettenschwamm verwenden.

Seifenspender: Leere Plastik-Seifenspender eignen sich in der Küche wunderbar zur sparsameren Dosierung von Spülmittel.


Tipp Nr. 5: Produkte aufbrauchen


Es klingt so einfach – und trotzdem entsorgen die meisten von uns Verpackungen, ehe der Inhalt vollständig aufgebraucht ist. Dies gilt insbesondere für Zahnpasta- und Cremetuben sowie Duschgel- und Shampooflaschen. Achten Sie darauf, Creme- und Zahnpastatuben stets von unten nach oben aufzurollen und ggf. aufzuschneiden, um den letzten Rest auch noch aufbrauchen zu können. Shampoo- und Duschgelflaschen sollten grundsätzlich auf dem Kopf stehen, damit der Inhalt vollständig austreten kann. Ein Tipp: Duschgels, Shampoos und Handwaschseifen sind heute so effizient, dass Sie sie mit Wasser auffüllen können, sobald die Flasche halb leer ist. An dem (Wasch)ergebnis ändert dies nichts und Sie müssen das Produkt nicht so schnell wieder nachkaufen.
 
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