Schöne Füße: 5 Tipps für zarte Füße

Sie tragen uns im Laufe unseres Lebens rund viermal um die gesamte Erde – und trotzdem schenken wir ihnen kaum Beachtung: Während die Hände gepflegt und die Fingernägel in Form gebracht werden, verschwinden die Füße in geschlossenen Schuhen und bekommen alle Jubeljahre mal die Nagelschere zu sehen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit fünf einfachen Fußpflege-Tipps, aus ihren vernachlässigten Extremitäten geschmeidige Modelfüße machen.

Tipp Nr. 1: Tägliche Pflege


Normalerweise laufen Füße halt so mit: Unter der Dusche bekommen sie das letzte bisschen Duschgel, bevor es im Ausfluss verschwindet, und ein Fußbad kommt meistens nur dann ins Spiel, wenn die Füße zu schmerzen beginnen. Tatsache ist aber, dass chronische Fußschmerzen durchaus eine Folge chronischer Vernachlässigung sein können: Eingewachsene Nägel, aufgesprungene Fersen und eine permanent verspannte Muskulatur machen es unseren Füßen manchmal ganz schön schwer, uns durchs Leben zu tragen. Aus diesem Grund sollte die Fußpflege etwas sein, das Sie täglich als Teil Ihrer Routine durchführen. Zur täglichen Fußpflege zählt u.a.:

zarte Füße

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Tägliches Reinigen: Verwenden Sie hierfür eine milde Seife und lauwarmes Wasser; anderenfalls trocknet Ihre Fußhaut zu sehr aus.
Gutes Abtrocknen: Achten Sie darauf, Ihre Füße nach dem Waschen und nach Fußbädern sehr gut abzutrocknen; anderenfalls besteht vor allem in den Zehenzwischenräumen das Risiko für Infektionen.
Feuchtigkeitspflege: Um unschöne Risse und trockene Stellen zu vermeiden, sollten Sie Ihre Ferse bzw. Ihre Fußsohle jeden Abend vor dem Schlafengehen mit feuchtigkeitsspendenden Produkten pflegen. Ideal sind hierfür z.B. Produkte mit Kakaobutter oder reines Kokosöl.

Tipp Nr. 2: Hornhaut entfernen


Die verdickte Haut, die sich vor allem an der Ferse und am Ballen bildet, ist eigentlich eine Schutzfunktion unserer Füße. Sie entsteht durch permanenten Druck und kann beispielsweise eine Folge von zu engem bzw. schlecht sitzendem Schuhwerk sein. Wird die Hornhaut jedoch zu dick, kann sie einreißen und Schmerzen verursachen – vom optischen Eindruck einmal ganz abgesehen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Hornhaut in regelmäßigen Abständen zu entfernen. Auf diese Weise verhindern Sie, dass sich die Hautverdickungen zum wirklichen Problem auswachsen, das dann nur noch mit professioneller Hilfe bekämpft werden kann.

Wichtig ist, dass Sie die Prozedur gut vorbereiten und die Hornhaut zunächst „einweichen“: Gönnen Sie Ihren Füßen 10 bis 15 Minuten in einem warmen Fußbad mit duftendem Zusatz und fangen Sie dann an, die kritischen Stellen mit einem Bimsstein abzutragen. Einen Hornhauthobel sollten Sie nur dann verwenden, wenn sich mit dem Bimsstein nichts mehr ausrichten lässt. Seien Sie hier besonders vorsichtig, da die scharfen Klingen auch vor normaler Haut nicht haltmachen und ein Abrutschen in schmerzhaften Verletzungen enden kann.

Ein Tipp: Auch Nicht-Problemfüße profitieren von einer professionellen Fußpflege. Es spricht also nichts dagegen, sich ein oder zweimal pro Jahr eine Pediküre bei Fachkräften zu gönnen.

Tipp Nr. 3: Nagelpflege nicht vergessen


Zu gesunden Füßen gehören gesunde Nägel. Falls Sie sich an Nagelhaut stören, können Sie diese nach jedem Fußbad ganz einfach entfernen, indem Sie sie mit einem nicht zu weichen Frottierhandtuch „wegrubbeln“. Trockene Nagelhaut können Sie mit einer Feuchtigkeitscreme behandeln und sie dann mit einem Rosenholzstäbchen bzw. einem Nagelhautentferner vorsichtig nach hinten schieben. Für die Pflege der Fußnägel sollten Sie folgende Hinweise beachten:

Zeitraum: Da Fußnägel in der Regel langsamer wachsen als Fingernägel genügt es, sie alle drei bis vier Wochen zu schneiden.
Schneiden: Achten Sie darauf, Ihre Nägel vor allem in den Ecken nicht zu kurz zu schneiden; anderenfalls besteht die Gefahr, dass die Nägel einwachsen.
Hygiene: Achten Sie darauf, dass alle verwendeten Instrumente (Nagelschere, Feilen, Nagelhautentferner etc.) sauber sind. Nur auf diese Weise lassen sich Infektionen vermeiden.

Tipp Nr. 4: Das gewisse Extra


Machen Sie es sich zur Gewohnheit, Ihren Füßen etwa alle zwei Wochen ein umfassendes Wellness-Programm zu gönnen: Beginnen Sie mit einem Peeling, indem Sie einen EL grobes Meersalz mit zwei EL Olivenöl mischen und Ihre Füße sorgfältig einreiben. Beim anschließenden Fußbad werden Ihre Füße von den zuvor gelösten abgestorbenen Hautpartikeln befreit und die Muskulatur entspannt. Während Sie Ihre Füße zum Abschluss der Behandlung mit einer Feuchtigkeitscreme einreiben, können Sie sie gleichzeitig ein wenig massieren: Achten Sie darauf, stets zum Herzen hin zu streichen, ihre Zehen zu dehnen und den Fußballen sanft zu kneten. Auf diese Weise regen Sie auch die Durchblutung an.

Ein Tipp: Achten Sie auch im Alltag darauf, Ihre Füße durch kleine gymnastische Übungen zu entspannen: Spreizen Sie die Zehen, machen Sie Greifübungen und laufen Sie so oft barfuß, wie das Wetter es zulässt.

Tipp Nr. 5: Fußprobleme nicht auf die leichte Schulter nehmen


Wer unter chronisch kalten, schmerzenden oder stark schwitzenden Füßen leidet muss sich diesem Schicksal nicht ergeben. Häufig genügt ein Blick auf die Ursachen, um den Beschwerden Abhilfe zu schaffen. So sind kalte Füße oft ein Hinweis auf zu niedrigen Blutdruck oder grundsätzliche Durchblutungsstörungen, schmerzende Füße können eine Folge von minderwertigem Schuhwerk bzw. einem unpassendem Fußbett sein und Schweißfüße entstehen häufig durch synthetische Strümpfe oder Schuhe.

Kurzfristige Hilfe bei oben genannten Beschwerden können auch naturreine ätherische Öle bieten:

Gegen kalte Füße helfen Rosmarin, Wacholder, Ingwer, Sandelholz und Angelikawurzel (morgendliche Füßbäder mit 6 bis 8 Tropfen Öl regen die Durchblutung an).
Gegen schmerzende Füße helfen Wintergrün, Pfefferminze und Fichte (massieren Sie am Abend ein paar Tropfen in Ihre Füße ein).
Gegen stark schwitzende Füße helfen Teebaum, Salbei, Mandelöl und Zypresse (tägliche Fußbäder mit 6 bis 8 Tropfen Öl und 2 EL Sahne).
 
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