Die richtigen Fußpflege Tipps für Winterfüße


Nasse Socken, enge Stiefel und kalte Böden: In der dunklen Jahreszeit haben unsere Füße wirklich nichts zu Lachen. Während wir im Sommer ab und an barfuß laufen und aus Beautygründen regelmäßig eine Pediküre machen, verschwinden die untersten Extremitäten später in dicken Strümpfen und werden vergessen. Dabei beugt die richtige Fußpflege im Winter nicht nur schmerzhaften Druckstellen und „Eisfüßen“ vor, sondern kann das gesamte Wohlbefinden steigern
Fußpflege

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Die richtige Fußpflege im Winter beginnt beim täglichen Waschen


Während unsere Füße während der Sommermonate hin und wieder unbedeckt bleiben und nach dem Duschen oder Baden an der Luft trocknen dürfen, neigen die meisten Menschen im Winter dazu, schnellstmöglich wieder in die dicken Socken zu schlüpfen. Das ist zwar nachvollziehbar, kann aber unangenehme Folgen haben: Füße, die nicht gut abgetrocknet werden, fühlen sich erstens klamm an und verwandeln sich innerhalb kürzester Zeit in Eisklötze, und zweitens erhöht sich durch zu kurzes Abtrocknen das Risiko für Infektionen in den Zehenzwischenräumen. Damit Ihre Füße Sie wohlig warm auch durch die kalte Jahreszeit tragen, sollten Sie folgende Fußpflege Tipps für Winterfüße beachten:

Reinigen: Vertrauen Sie nicht darauf, dass Ihre Füße beim Duschen schon "irgendwie" sauber werden: Verwenden Sie ein möglichst mildes Duschgel, damit die empfindliche Fußhaut nicht austrocknet, und waschen Sie Ihre Füße ganz bewusst und sehr gründlich. Gerade im Winter, wenn die unteren Extremitäten in dicken Stiefeln schwitzen, sammeln sich Bakterien an, die Sie nur durch tägliches Waschen im Zaum halten können.

Abtrocknen: Da Sie sich ohnehin die Zeit nehmen sollten, Ihre Winterfüße nach dem Waschen gründlich abzutrocknen, können Sie auch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und das Abtrocknen mit einer Massage kombinieren: Verwenden Sie zum Abtrocknen ganz einfach ein relativ hartes Frottierhandtuch und "rubbeln" Sie Ihre Füße gut ab. Auf diese Weise werden sie nicht nur trocken, sondern auch wohlig warm, da die Massage die Durchblutung anregt. Für einen intensiveren Effekt können Sie nach dem Abtrocknen natürlich auch einen Massagehandschuh anwenden.


5 Pflegetipps für schöne und gesunde Winterfüße


Durch tägliches Reinigen, gutes Abtrocknen und regelmäßiges Massieren Ihrer Füße, können Sie bereits vielen Problemen vorbeugen, die die kalte Jahreszeit häufig mit sich bringt (z.B. Druckstellen und "Eisfüßen"). Für die Extraportion Fußpflege im Winter, die nicht nur Ihren Füßen gut tut, sondern Ihr gesamtes Wohlbefinden während der dunklen Monate steigern kann, haben wir folgende Tipps zusammengestellt:

Fußbäder: Ein wärmendes Fußbad mit einem duftenden Zusatz ist nicht nur wohltuend für erschöpfte Füße, sondern hilft Ihnen auch dabei, sich von den Anstrengungen des Tages zu erholen und in den Feierabendmodus zu wechseln. Um die Wirkung zu intensivieren, können Sie zusätzlich ein paar Tropfen naturreine ätherische Öle ins Wasser geben: Rosmarin, Wacholder und Sandelholz helfen dabei, kalte Füße aufzuwärmen. Gegen schmerzende Füße können Sie Pfefferminze oder Fichte verwenden.

Fußklima: Manchmal lassen sich nasse Socken und schwitzende Füße im Winter einfach nicht vermeiden. Es gibt jedoch Möglichkeiten, beidem vorzubeugen: Achten Sie darauf, dass Ihre Winterstiefel grundsätzlich gut imprägniert sind, damit Schnee- und Matschwasser keine Chance haben, an Ihre Füße zu gelangen. Sollten Ihre Schuhe doch einmal nass werden, stellen Sie sicher, dass sie vor dem nächsten Anziehen vollständig durchtrocknen. Für ein optimales Fußklima sollten Sie außerdem auf synthetische Strümpfe verzichten und stattdessen zu Socken aus kochfester Baumwolle bzw. Kuschelstrümpfen aus Schurwolle greifen. Gegen stark schwitzende Füße helfen auch Fußbäder mit Salbei-, Mandel- oder Teebaumöl.

Feuchtigkeitspflege: Im Winter, wenn unsere Füße entweder frieren oder in dicken Stiefeln schwitzen, besteht ein besonders hohes Risiko für Hautirritationen. Dem können Sie vorbeugen, indem Sie Ihre Fußhaut mit einer reichhaltigen Feuchtigkeitscreme pflegen. Idealerweise tragen Sie eine solche Fußcreme nach jedem Duschgang auf und lassen sie vollständig einziehen, bevor Sie Ihre Füße wieder in die dicken Wollsocken kuscheln. Wenn Sie bereits mit sehr trockener Fußhaut zu kämpfen haben, dann können Sie anstelle einer Fußcreme auch reine Öle wie z.B. Mandel- oder Kokosöl verwenden.

Frischluft: Je kälter es draußen wird, desto mehr möchten wir uns einkuscheln und die Winterfüße unter die warme Decke stecken. Grundsätzlich ist daran natürlich nichts verkehrt – doch ab und an sollten Sie Ihren Füßen ein wenig Frischluft gönnen: Befreien Sie sich von Strümpfen und Wollsocken, massieren Sie Ihre Füße oder reiben Sie sie mit einem Frottierhandtuch ab, kreisen Sie mit ihnen und wackeln Sie mit den Zehen. Auf diese Weise regen Sie die Durchblutung an und schaffen sich für mehrere Stunden ein wohlig warmes Fußgefühl in der kalten Jahreszeit.

 
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