5 Pflegetipps für die reife Haut

Während junge Menschen sich um die Hautpflege kaum Gedanken machen müssen, treten spätestens ab 40 die ersten Probleme auf: Die Haut wirkt müde, Augenringe verschwinden nicht mehr von selbst und feine Linien werden zu ersten Fältchen. Wir zeigen Ihnen, was die Haut ab 40 braucht, und wie Sie den Folgen des natürlichen Alterungsprozesses entgegenwirken können. Pflegetipps

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Warum reife Haut besondere Pflege braucht

Je älter wir werden, desto langsamer regeneriert sich unsere Haut. Das hat zur Folge, dass reife Haut deutlich weniger Feuchtigkeit speichern kann als junge Haut und entsprechend schnell austrocknet. Je trockener die Haut ist, desto einfacher können Umweltgifte und Allergene in die tieferen Hautschichten eindringen und dort Irritationen hervorrufen, die sich auf der Hautoberfläche in Form von Unreinheiten zeigen. Darüber hinaus hat der Feuchtigkeitsmangel in reifer Haut zur Folge, dass ihre natürliche Elastizität nachlässt. Hierdurch entstehen erste Falten. Während die Beautyroutine für junge Haut sich also hauptsächlich auf die Reinigung konzentriert, spielt eine umfassende Pflege für reife Haut die wichtigere Rolle. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass Ihre Haut mit den Nährstoffen versorgt wird, die sie braucht.


Tipp Nr. 1: Versorgen Sie Ihre Haut mit Feuchtigkeit

Das A und O für schöne Haut ab 40 ist eine gute Feuchtigkeitsregulierung. Das bedeutet allerdings nicht, dass Sie Ihr Gesicht mehrmals am Tag mit Feuchtigkeitscremes behandeln müssen. Viel mehr erreichen Sie, wenn Sie Ihre tägliche Routine ein wenig verändern:

Unter der Dusche: Vermeiden Sie stark schäumende Waschgele und/ oder Schaumbäder, da diese Ihre Haut zusätzlich austrocknen. Greifen Sie stattdessen lieber zu rückfettenden Duschcremes und -ölen. Achten Sie außerdem darauf, nicht zu heiß zu duschen.

Reinigung: Greifen Sie in Sachen Gesichtsreinigung idealerweise zu milden Produkten, die speziell für trockene Haut entwickelt wurden.

Peeling: Machen Sie ein- bis zweimal pro Woche ein Peeling, um alle abgestorbenen Hautschüppchen zu entfernen. Das Peeling regt die Durchblutung und somit auch die Bildung neuer Zellen an.

Feuchtigkeitsmaske: Versorgen Sie Ihre Haut nach jedem Peeling mit einer intensiven Gesichtsmaske, wie z.B. die Lavera Feuchtigkeitsmaske. Inhaltsstoffe wie Aloe Vera, Sanddorn und Sheabutter eignen sich besonders gut für reife Haut.

Öle: Reines Kokos-, Leinen- oder Olivenöl versorgt Ihre Haut mit wichtigen Nährstoffen und spendet langanhaltend Feuchtigkeit. Tragen Sie das Öl idealerweise ein- bis zweimal pro Woche auf, bevor Sie zu Bett gehen.

Sonnenschutz: Die UV-Strahlung kann nicht nur Zellveränderungen bewirken, sondern Sie trocknet die Haut auch zusätzlich aus. Aus diesem Grund sollten Sie ausschließlich Tagescremes mit einem hohen Lichtschutzfaktor verwenden und auf stundenlange Sonnenbäder verzichten.


Tipp Nr. 2: Kurbeln Sie die Durchblutung an

Damit Ihre Haut möglichst lange einen frischen und rosigen Teint behält, sollten Sie für eine gute Durchblutung Ihres größten Sinnesorgans sorgen. Hier haben Sie verschiedene Möglichkeiten, die sich alle ohne großen Aufwand in den Alltag integrieren lassen:

Wechselduschen: Duschen Sie Ihren gesamten Körper nach der täglichen Reinigung noch einmal eiskalt ab: Der plötzliche Temperaturwechsel kurbelt die Durchblutung an, wodurch wiederum die Zellteilung angeregt wird.

Massagen: Gewöhnen Sie es sich an, Ihre Gesichtshaut im Zuge der Morgen- und der Abendroutine in kreisenden Bewegungen leicht zu massieren. Sie können dies auch mit dem Einarbeiten von Produkten verbinden.

Zupfmassagen: Nehmen Sie kleine Partien Ihrer Gesichtshaut zwischen Daumen und Zeigefinger und „zupfen“ Sie diese leicht. Auch diese Maßnahme regt die Durchblutung an.


Tipp Nr. 3: Verwenden Sie eine Nachtcreme

Spätestens ab 40 sollten Sie zusätzlich zu einer Tagescreme, die speziell auf Ihren Hauttyp abgestimmt ist, und vorrangig der Pflege und dem Schutz Ihrer Haut dient, zusätzlich eine Nachtcreme verwenden. Nachtcremes sorgen für ein frischeres Hautbild, da sie besonders viele Nährstoffe enthalten, die den natürlichen nächtlichen Regenerationsprozess der Haut unterstützen. Die Nacht ist übrigens auch die Zeit, in der Anti-Aging-Wirkstoffe besonders gut aufgenommen werden können.


Tipp Nr. 4: Achten Sie auf die 3 Problemzonen der reifen Haut

An drei Stellen Ihres Körpers zeigt sich der Alterungsprozess besonders deutlich, da die Haut an diesen Stellen sehr dünn und entsprechend anfällig für Faltenbildung und Pigmentstörungen ist. Bei den drei Problemzonen handelt es sich um die Halsvorderseite, die Augenpartie und die Handrücken. Da in diesen drei Hautbereichen kaum Unterhautfett vorhanden ist und die fettspendenden Talgdrüsen fehlen, sollten Sie hier besonders intensiv pflegen:

Halsvorderseite: Beziehen Sie Ihren Hals in die tägliche Pflegeroutine mit ein und gönnen Sie ihm jeden Abend eine ein- bis zweiminütige Zupfmassage.

Augenpartie: Greifen Sie hier zu Augencremes und -fluids, die speziell für die anspruchsvolle Partie um die Augen herum entwickelt wurden. Klopfen Sie die Produkte nach der Reinigung sanft mit dem Ringfinger in die Haut ein.

Handrücken: Achten Sie darauf, Ihre Hände nicht mit zu heißem Wasser zu waschen. Verwenden Sie außerdem nach jeder Handwäsche eine gut fettende Creme.


Tipp Nr. 5: Ernähren Sie sich ausgewogen & treiben Sie Sport

Wussten Sie, dass die Geschwindigkeit, mit der der Alterungsprozess unserer Haut verläuft, nur zu einem Drittel genetisch bedingt ist? Die übrigen zwei Drittel werden durch Ihren Lebensstil und Ihre Ernährung bestimmt. Hier können Sie ansetzen, um das Beste aus Ihrer Haut herauszuholen:

Ernährung: Eine schöne Haut benötigt große Mengen an Proteinen, Aminosäuren und Vitaminen. Aus diesem Grund sollte Ihr Speiseplan zum größten Teil aus Obst und Gemüse und Lebensmitteln wie Vollkornprodukten und Fisch bestehen.

Trinken: Damit Ihre Haut elastisch und geschmeidig bleibt, braucht Sie sehr viel Flüssigkeit. Aus diesem Grund sollten Sie pro Tag zwei bis drei Liter reines Wasser zu sich nehmen und weitgehend auf koffein- alkohol- und zuckerhaltige Getränke verzichten.

Bewegung: Straffe Haut braucht ein starkes Bindegewebe. Um dieses zu stärken, betreiben Sie idealerweise Muskelaufbau und ergänzen diesen um ein- bis zweimal Ausdauersport pro Woche.

 
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