Müdigkeit bekämpfen - 5 Tipps, um konzentriert zu bleiben

Mal wieder sind die Augenlider schwer und die Augen fallen immer zu, Konzentration ist aktuell überhaupt nicht möglich? Möglicherweise schlafen Sie auch fast ein – und das bereits am frühen Nachmittag. Die Ursachen hierfür können vielseitig sein. Vielleicht haben Sie schlecht geschlafen, eine kurze Nacht gehabt, reichlich gegessen oder gehen einer eintönigen Arbeit nach? All das können Gründe für die Tagesmüdigkeit sein. Um die Müdigkeit zu bekämpfen und den Kreislauf in Schwung zu bringen, greifen viele auf einen kräftigen Kaffee oder Energy-Drink zurück. Doch dies ist genau das falsche Mittel. Müdigkeit bekämpfen

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Zum einen ist zu viel Koffein schlecht für den Blutdruck und zum anderen bewirkt dieses nur einen kurzen Energieschub. Mittelfristig werden Sie eher noch müder, da sich durch das Koffein die Blutgefäße zusammenziehen und somit noch weniger Sauerstoff durch den Körper transportieren können. Aus diesem Grund stellen wir Ihnen fünf Tipps vor, die wirklich helfen, konzentriert zu bleiben.


Tipp 1: Für ausreichend frische Luft sorgen

Einer der Hauptursachen von Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten ist die Sauerstoffunterversorgung – oft ist dies der Fall, wenn der Kohlendioxidgehalt im Raum durch geschlossene Fenster besonders hoch ist. Der Grund ist denkbar einfach: Durch das Ausatmen der Atemluft stoßen wir Kohlendioxid aus. Atmen wir dieses dauerhaft in größeren Mengen ein, wird das Gehirn nicht ausreichend mit notwendigem Sauerstoff versorgt. Daher ist es wichtig, immer für ausreichende Frischluftzufuhr zu sorgen. Regelmäßiges Stoßlüften in der kalten Jahreszeit, sowie den ganzen Tag in den warmen Monaten ist daher besonders wichtig. Besonders effektiv ist die sogenannte „Frischluftdusche“ – Fenster auf, und eine Minute lang am offenen Fenster tief ein- und ausatmen.


Tipp 2: Ausreichend und richtig schlafen

Oft ist schlechter Schlaf ein Grund für Müdigkeit und der daraus resultierenden Konzentrationsschwäche – daher ganz wichtig: Immer für ausreichenden und erholsamen Schlaf sorgen. Doch leider kommt es viel zu häufig vor, dass man aus verschiedensten Gründen nicht zur Ruhe kommt und gut durchschlafen kann. Sollte das bei Ihnen der Fall sein, empfehlen wir Ihnen, ein Wohlfühlambiente zu schaffen. Beispielsweise verschafft ein angenehmer Raumduft ein Gefühl von Entspannung. Dabei ist es Ihnen überlassen, ob Sie eine entspannende Duftkerze mit ätherischen Ölen nutzen, oder Ihr Kissen mit einem speziellen Kissenspray ausstatten möchten – ganz wie es Ihnen am besten gefällt. Achten Sie auch auf die richtige Raumtemperatur – ca. 18 Grad sind ideal für die nächtliche Ruhe. Viele Menschen leiden auch permanent unter kalten Füßen, besonders in der kalten Jahreszeit. Auch hier sollten Sie gegensteuern, denn auch kalte Füße hindern Sie an einem erholsamen Schlaf. Legen Sie sich zum Beispiel ein Wärmekissen auf die Füße oder ziehen Sie sich kuschelige Fußwärmer über - je wohler Sie sich fühlen, desto besser und gesünder werden Sie schlafen! Damit Sie nicht unmittelbar nach dem Einschlafen wieder wach werden, sorgen Sie für eine ausreichende Abdunkelung des Schlafzimmers. Idealerweise bieten sich Verdunklungsrollos an. Ebenfalls darf es keinesfalls unruhig sein. Also lieber an lauten Straßen etc. das Fenster geschlossen halten und vor dem Schlafengehen ausreichend durchlüften.


Tipp 3: Viel Bewegung

Körperliche Aktivität und Bewegung in jeglicher Form stellt genau das dar, was Ihren Kreislauf und somit Ihre Konzentration in Schwung bringt. Stehen Sie auf, bewegen Sie sich – wann immer es Ihnen möglich ist. Machen Sie zwischendurch einige Gymnastikübungen oder laufen die Treppe rauf und runter. Vielleicht haben Sie auch die Möglichkeit, einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft zu machen? Dann machen Sie es unbedingt! Die Deutsche Gesellschaft für Sport und Prävention hat in Studien herausgefunden, dass bereits 15 Minuten täglich ausreichend sind, um die Konzentration um ein Vielfaches zu steigern.


Tipp 4: Viel Trinken

Der menschliche Körper besteht zu mehr als 85 Prozent aus Wasser, so auch unser Gehirn. Daher ist es naheliegend, dass sich bereits geringe Flüssigkeitsverluste auf die Konzentrationsfähigkeit auswirken. Steuern Sie daher rechtzeitig nach! Im Idealfall sollten Sie ca. 30 bis 40 Milliliter Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht trinken. Das bedeutet, dass ein 80 Kilo schwerer Mensch bereits etwa 3,2 Liter (!) pro Tag trinken sollte. Wichtig ist hierbei allerdings, dass Sie das Richtige trinken – also bitte keinen Kaffee oder Energydrinks. Besser und vor allem gesünder sind Grüner Tee, eiskaltes Wasser oder erfrischender Mate-Tee.


Tipp 5: Leichte Kost zum Mittag

Viele von Ihnen werden es kennen – die Mittagspause ist zeitlich knapp bemessen, also schnell zum nächsten Imbiss oder Fastfood-Restaurant, schnell essen, und wieder zurück ins Büro, um vielleicht noch einige Worte mit den Kollegen austauschen zu können. Das Problem dabei ist, dass Fastfood dazu neigt, sehr fettig zu sein. Dies wiederum beschert Ihrem Magen eine Menge Verdauungsarbeit. Um die Verdauung sicherstellen zu können, pumpt der Körper jede Menge Blut aus allen Körperregionen in Richtung Magen, damit dieser sich voll und ganz auf die Verarbeitung Ihrer Mahlzeit konzentrieren kann. Das Gehirn wird in der Folge weniger mit Sauerstoff versorgt. Im Ergebnis werden Sie müde. Daher empfiehlt es sich, in der Mittagszeit fettarme Speisen zu sich zu nehmen, idealerweise Salat, Obst oder eine Scheibe Vollkornbrot und bei Bedarf lieber am Nachmittag nochmal eine Kleinigkeit zu essen.
 
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