Hauttyp: Welches Make-up passt zu mir?

Maximale Hydration, Anti-Aging oder UV-Schutz? Jede Saison erscheinen zahllose Make-up Variationen, die einen strahlenden Teint und maximale Hautverträglichkeit versprechen. Dabei gibt es eigentlich nur eine Information, die wirklich wichtig ist: Für welchen Hauttyp das Make-up geeignet ist. Wir stellen Ihnen die vier Hauttypen vor und zeigen, welche Haut welches Produkt benötigt. Hauttyp: Welches Make-up

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Hauttyp 1: Normale Haut


Normale Haut zeichnet sich dadurch aus, dass sie kaum Probleme bereitet: Sie spannt nicht, produziert nur wenig Talg und kleine Pickelchen oder Unreinheiten sind eine absolute Seltenheit. Das Ziel der Gesichtspflege und der Make-up-Auswahl besteht also darin, der Haut eine optimale Pflege angedeihen zu lassen, damit sie genau so bleibt, wie sie ist. Falls Sie sich in diesem Hauttyp wiedererkennen, sollten Sie bei der Auswahl Ihres Make-ups folgendes beachten:

Minimalismus: Unkomplizierte Haut profitiert am meisten davon, wenn möglichst wenig (unterschiedliche) Produkte verwendet werden.

Mousse: Da normale Haut weder zu fettig noch zu trocken ist, also weder hydriert noch mattiert werden muss, ist ein leichtes Make-up-Mousse die ideale Wahl: Es fühlt sich auf der Haut leicht und pudrig an und sorgt für einen gleichmäßigen Teint.

Puder: Auch Puder (z.B. Mineralpuder) eignen sich für normale Haut, während sie bei trockener oder Mischhaut die vergrößerten Poren betonen.

Pflege: Erhalten Sie die Schönheit Ihrer Haut, indem Sie zu Pflegeprodukten mit einem hohen Vitamin E-Anteil greifen. Dieses schützt vor Hautalterung und bindet freie Radikale.


Hauttyp 2: Fettige oder Mischhaut


Fettige oder Mischhaut entsteht, wenn die Talgdrüsen unter der Haut überdurchschnittlich aktiv sind. Folgen sind ein öliger, glänzender Film auf der Haut und stark vergrößerte Poren. Von einer „Mischhaut“ spricht man, wenn sich die öligen Partien insbesondere auf die T-Zone des Gesichts (Stirn, Nase, Kinn) konzentrieren. Wenn Sie eine Mischhaut haben bzw. zu fettiger Haut neigen, sollten Sie bei der Auswahl Ihrer Make-up- und Pflegeprodukte folgendes beachten:

Puder u. Kompakt-Make-up: Puder haben einen mattierenden Effekt, da sie überschüssiges Fett von der Haut aufnehmen und dadurch dem typischen „Glänzen“ öliger Haut entgegenwirken. Den gleichen Effekt haben auch Kompakt-Make-ups, die sich durch eine cremig-feste Konsistenz auszeichnen und in der Regel eine hohe Deckkraft besitzen.

Ölfreie Foundation: Achten Sie darauf, ausschließlich zu ölfreien Produkten zu greifen, da zusätzliche Öle die vergrößerten Poren (noch mehr) verstopfen und die Entstehung von Unreinheiten und Pickelchen begünstigen.

Pflege: Fettige und Mischhaut profitiert von regelmäßigen Peelings, die zu einer Verfeinerung des Hautbilds beitragen und Unreinheiten vorbeugen.


Hauttyp 3: Trockene Haut


Sie leiden unter juckender, spannender Haut, die leicht schuppig und im Winter sogar rissig wird? Dann sind Sie Hauttyp Nr. 3 und sollten Ihr größtes Sinnesorgan vor allem mit einem versorgen: Feuchtigkeit. Trockene Haut ist in Sachen Make-up recht problematisch, da jedes Produkt, das Sie auftragen, die Hautzellen zusätzlich austrocknet. Um trotzdem nicht auf die Vorteile von Make-up verzichten zu müssen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Getönte Tagescreme: Bei trockener Haut ist weniger mehr. Daher sollten Sie nicht zu kompaktem Makeup oder Camouflage greifen, sondern eher eine leichte Foundation wählen. Ideal sind getönte Tagescremes, die Ihre Haut mit Feuchtigkeit versorgen und trotzdem für einen strahlenden und ebenmäßigen Teint sorgen.

Hydration u. Anti-Aging: Trockene Haut neigt zu vorzeitiger Faltenbildung, da es der Haut an Feuchtigkeit fehlt. Achten Sie bei der Auswahl Ihres Make-ups daher auf feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe wie Jojobaöl oder Weizenkeime sowie Hyaluronsäure, um der Hautalterung vorzubeugen.

Pflege: Nutzen Sie die Nachtstunden, um Ihre Haut mit einer Extraportion Feuchtigkeit zu versorgen: Spezielle Gesichtsöle mit Vitamin E oder auch reine Öle wie Hanf- oder Kokosöl helfen Ihrer Haut dabei, sich zu regenerieren.


Hauttyp 4: Problemhaut


Unreine Haut entsteht, ähnlich wie fettige Haut, aufgrund einer Überproduktion von Talg. Dieser verstopft die Poren, wodurch Unreinheiten, Pickel und schlimmstenfalls Akne entstehen. Diese kleinen Entzündungen der Haut können durch Verwendung der falschen Produkte verschlimmert werden. Aus diesem Grund sollte bei der Auswahl der Make-up- und Pflegeprodukte auf die besonderen Bedürfnisse der Problemhaut geachtet werden:

Pflege: Wenn Ihre Haut zu Unreinheiten neigt, sollten Sie der Pflege besondere Aufmerksamkeit schenken: Befreien Sie Ihre Haut regelmäßig von Talg, Hautschüppchen und Bakterien, indem Sie seifenfreie Waschlotions und Peelings auf Basis von Salycylsäure verwenden. Anschließend empfiehlt sich die Behandlung mit einem erfrischendem Gesichtswasser.

Antibakterielle Produkte: Achten Sie darauf, ein Make-up mit antibakteriellen Inhaltsstoffen (z.B. Hamamelis oder Camille) zu wählen.

Leichte Foundation: Je weniger Sie Ihre Haut reizen, desto besser. Greifen Sie daher zu leichten Foundations, die Rötungen kaschieren und den Teint korrigieren.

Camouflage: Camouflage hat einen extrem hohen Pigmentanteil und deckt daher sogar starke Aknenarben zuverlässig ab.
 
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