Hautpflege im Sommer – diese Pflege braucht Ihre Sommerhaut

Endlich Sommer! Sobald die Temperaturen sich der 30°-Grad-Marke nähern, wird der Bikini ausgepackt, der Liegestuhl aufgebaut und es beginnt das traditionelle Sonnenanbeten. Doch was unsere Seele so dringend nötig hat, bedeutet für unsere Haut Stress pur. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich mit der richtigen Hautpflege im Sommer am besten auf die warme Jahreszeit vorbereiten und wie Sie schon durch kleine Veränderungen in Ihrer Sommer-Routine Entlastung für Ihr größtes Sinnesorgan schaffen können.

Sonnenbrand & Co.: Die Gefahren der warmen Jahreszeit


Während die meisten Menschen ihre Haut im Winter mit besonders reichhaltigen Cremes pflegen, kommt es immer wieder vor, dass im Sommer sogar die Basics vergessen werden: Der Traum von der perfekten Bräune lässt Sonnencreme & Co. ein Schattendasein führen. Doch es ist nicht nur die UV-Strahlung, die die Gesundheit unserer Haut gefährdet und sie schneller altern lässt – in der warmen Jahreszeit lauern die Gefahren für das größte Sinnesorgan unseres Körpers überall:

Frauenrücken mit Sonnencreme

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• Direkte Sonne: Die weniger schlimmen Folgen von intensiver UV-Strahlung sind vorzeitige Hautalterung und Pigmentflecken; die Langzeitfolgen können Verdickungen (sog. „Lichtschwielen“), Narben und Hautkrebs sein.

• Baden: Die Abkühlung im Meer oder im Pool tut der Haut oberflächlich zwar gut, doch ohne Abduschen nach dem Badegang bleiben Salzwasser und chemische Zusatzstoffe (z.B. Chlor) zurück, die die Haut reizen und austrocknen.

• Schwitzen: Dadurch, dass die Sommerhaut versucht, die hohen Temperaturen auszugleichen, entsteht ein fettiger Schweißfilm; die salzigen Absonderungen reizen die Haut und verstopfen die Poren; die Folge kann ein unsauberes Hautbild bis hin zu Akne sein.

• Dehydration: Im Sommer wird der Haut (z.B. durch starkes Schwitzen und häufiges Baden und Duschen) deutlich mehr Feuchtigkeit entzogen als im Winter; Dehydration begünstigt ebenfalls die Hautalterung.


Die besten Tipps für eine gesunde Sommerhaut


Die ideale Hautpflege während der warmen Jahreszeit setzt sich aus zwei Kategorien zusammen: Schutz vor UV-Strahlung & Tägliche Pflege.

1. Schutz vor UV-Strahlung: Vorsicht ist besser als Nachsicht
Das A und O der Sommerpflege sind Sonnenschutzmittel mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor. Doch Vorsicht: Es reicht keineswegs, die Creme einmal täglich aufzutragen! Beachten Sie Ihrer Haut zuliebe die folgenden Tipps im Hinblick auf den UV-Schutz:

Zeitfenster: Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie viel länger (von der Eigenschutzzeit der Haut ausgehend) Sie sich nach dem Eincremen in der direkten Sonne aufhalten können. Beträgt die Eigenschutzzeit Ihrer Haut beispielsweise 15 Minuten und der Lichtschutzfaktor 20, liegt Ihre Schutzzeit bei 300 Minuten (15 x 20). Wie hoch die jeweilige Eigenschutzzeit ist, hängt vom Hauttyp ab (3 Minuten bei sehr heller bis hin zu 90 Minuten bei „schwarzer“ Haut).

Vor- und Nachsorge: Vergessen Sie nicht, den Schutzfilm auf Ihrer Haut nach jedem Badegang und idealerweise auch bei starkem Schwitzen regelmäßig zu erneuern. Nach dem Sonnenbad können Sie Ihre Haut mit einer pflegenden After-Sun-Lotion bzw. einem nährenden Öl (z.B. Kokos- oder Jojobaöl) verwöhnen.

Make-up: Falls Sie Make-up verwenden, sollten Sie für die Sommermonate auf ein Produkt mit integriertem Lichtschutzfaktor wechseln.

Verhalten in der Sonne: Weniger ist manchmal mehr – besonders, wenn es ums Bräunen geht. Da sich Irritationen in der Regel erst einige Stunden nach dem Sonnenbad zeigen, können Sie vom bloßen Anblick Ihrer Haut nicht darauf schließen, ob sie noch mehr Sonne verträgt. Wechseln Sie daher lieber zu früh als zu spät in den Schatten.

2. Tägliche Pflege: Geben Sie Ihrer Haut, was sie braucht
Sie können noch mehr tun, als Ihre Haut bloß vor der UV-Strahlung zu schützen: Indem Sie nährende Produkte verwenden, können Sie Ihr größtes Sinnesorgan optimal auf die Herausforderungen der warmen Jahreszeit vorbereiten. Hierfür sind häufig schon ein paar kleine Veränderungen in der täglichen Routine ausreichend:

Duschgel & Cremes: Verstauen Sie das extra rückfettende Winter-Duschgel nicht in der hintersten Ecke Ihres Badezimmerschranks: Gerade im Sommer profitiert Ihre beanspruchte Haut von pflegenden Zusätzen wie Aloe Vera oder Mandelöl.

Natur pur: Achten Sie darauf, dass Ihre Reinigungsprodukte keine scharfen Tenside enthalten, da diese den natürlichen Säureschutzmantel beschädigen und die Haut daher austrocknen; verwenden Sie stattdessen z.B. ph-neutrale (ph-Wert 5) Produkte. Gönnen Sie Ihrer Haut außerdem möglichst häufig einen Make-up- und Mascara-freien Tag. Besonders stark beanspruchte oder von Natur aus sehr trockene Haut profitiert zudem von der Pflege mit nährenden Ölen wie Kokos-, Jojoba oder Olivenöl. Für alle, die im Sommer mit trockenen Haaren zu kämpfen haben: Auch hier wirken Öle wahre Wunder.

Gesichtspflege im Sommer: Durch regelmäßige Peelings und Masken halten Sie die Poren Ihrer Gesichtshaut sauber und vermeiden dadurch, dass sich Unreinheiten bilden. Sie können das Peeling natürlich auch auf dem gesamten Körper anwenden.


 
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