Haarentfernung: 5 Haarentferungsmethoden im Vergleich

Haare unter den Achseln, an den Armen und Beinen sowie in der Bikini-Zone – jede Frau kennt dieses Problem. Doch was können Sie dagegen tun? Sugaring, Waxing oder vielleicht doch eher Epilieren? Die eine oder andere kann sich unter den Begriffen – zumindest noch nicht – wirklich etwas vorstellen. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen Ihre Möglichkeiten zur effektiven Haarentfernung näher bringen. Welche letztendlich für Sie die richtige ist, müssen Sie für sich ausprobieren, da jeder Körper unterschiedlich ist und individuell auf die eine oder andere Haarentfernungsmethode reagiert. Haarentfernung

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Rasieren

Eine der am weitesten verbreiteten Methode zur Haarentfernung ist die Rasur. Bei dieser werden die Haare mit einem Nass- oder Trockenrasierer oberflächlich gekürzt. Während die Nassrasur unter der Dusche mit einem Duschgel und einem hautfreundlichen Nassrasierer, einem Rasieröl oder einem sanften Rasierschaum erfolgt, wird bei der Trockenrasur lediglich ein elektrischer Rasierer benötigt. Trotz der großen Beliebtheit einer Rasur ist diese aber nicht zwingend für jede Frau geeignet, da es sehr schnell zu Hautirritationen kommen kann – speziell, wenn Sie ohnehin bereits empfindliche Haut haben. Der Vorteil des Rasierens wiederum ist der, dass es unter der Dusche in einem Abwasch erledigt werden kann, und ganz ohne Schmerzen einhergeht. Wichtig ist jedoch, die nötige Vorsicht walten zu lassen, da es anderenfalls zu bösen Schnittverletzungen kommen kann. Für all diejenigen unter Ihnen, die sich bereits mit dem Thema Rasur auseinandergesetzt haben und deshalb davon Abstand genommen haben, weil der Mythos besagt, Haare wachsen nach der Rasur schneller und mehr nach als vorher, möchten wir an dieser ausdrücklich darauf hinweisen, dass dies ein Ammenmärchen ist! Im Gegenteil – rasieren Sie sich regelmäßig, wachsen die Haare langfristig weniger nach oder bleiben zumindest im Haarwuchs konstant!


Epilieren

Auf den ersten Blick gleicht ein Epiliergerät einem elektrischen Rasierer, jedoch gibt es zwischen der Trockenrasur und dem Epilieren einen gravierenden Unterschied: Die Haare werden inklusive der Haarwurzel gezupft, nicht wie bei der Rasur abgeschnitten. Das Prinzip ist dabei denkbar einfach: Das Epiliergerät besitzt eine Reihe von kleinen Pinzetten, welche die Haare Stück für Stück aus der Haut zupfen. Der Vorteil ist der, dass die Haare durch die gleichzeitige Wurzelentfernung relativ lange brauchen, um wieder nachzuwachsen – erfahrungsgemäß etwa vier Wochen. Nach dem Epilieren kann es jedoch sein, dass die Haut rot gepunktet aussieht – ein Zustand der bis zu einem Tag andauern kann. Darüber hinaus bedarf es beim Epilieren einiger Übung, da die Haut straff und das Gerät im richtigen Winkel gehalten werden muss, da sonst die Haut mitgezupft wird, was wiederum mit Schmerzen verbunden wäre.


Waxing

Eine weitere alternative Methode zur Haarentfernung stellt das Waxing dar. In der Tat arbeiten Sie hierbei tatsächlich mit Wachs, welcher auf die betreffenden Körperregionen aufgetragen wird, um dann im Anschluss diesen ruckartig abzureißen. Die daran haftenden Haare werden auf diese Weise samt Wurzel aus der Haut gezogen. Es wird zwischen Kalt- und Heißwachs unterschieden. Beide Arten lassen sich durchaus zu Hause anwenden. Einfacher lässt sich daheim jedoch Kaltwachs verarbeiten, da dieser nicht erst erhitzt werden muss, und daher keine Gefahr von etwaigen Verbrennungen besteht. Die Anwendung von Wachs ist jedoch nichts für schwache Nerven. Es bedarf eine gewisse Selbstdisziplin, den aufgetragenen Wachs nicht zu zimperlich abzuziehen, da es sonst noch schmerzhafter als ohnehin schon wird. Nach der Behandlung kann eine milde Feuchtigkeitslotion auf die Haut aufgetragen werden, um mögliche Irritationen zu lindern. Beachten Sie darüber hinaus bitte auch, dass „Waxing“ nicht unbedingt für den Intimbereich – zumindest nicht in Eigenregie – geeignet ist!


Sugaring

Ähnlich dem Waxing, wird beim Sugaring eine Paste aus Wasser, Zucker und Zitrone auf die Haut aufgetragen. Die Methode ist eine Jahrhunderte alte Methode zur effektiven Haarentfernung – besonders in Regionen wie dem Nahen Osten oder in Asien. In Europa erfreut sich das Sugaring in den letzten Jahren auch immer mehr an Beliebtheit. Hierbei wird die Haut zunächst mit einer alkoholhaltigen Lotion gründlich gereinigt. Im Anschluss tragen Sie die Zuckerpaste entgegen der Wuchsrichtung Ihrer Haare auf. Sie können die Paste entweder einsatzbereit in Tuben erwerben oder diese selber anrühren – ganz wie Sie mögen. Nachdem die Creme auf die betreffenden Hautstellen aufgetragen wurde, wird sie in Wuchsrichtung ruckartig abgezogen. Der große Vorteil gegenüber dem Waxing ist die schonendere Entfernung, da sich die Zuckerpaste besser mit den Härchen verbindet, und so die Haut nicht zu sehr gereizt wird.


Enthaarungscreme

All diejenigen unter Ihnen, die den Schmerz des Epilierens oder Wachsens scheuen, und die, die keine Lust auf Rasieren haben, bietet sich eine sehr milde und einfache Alternative – die Enthaarungscreme. Diese wird auf die Haut aufgetragen und nach einer kurzen Einwirkzeit mit einem Spachtel wieder entfernt. Dabei lösen sich die Haare ganz allein, so dass Sie im Anschluss nur noch gründlich mit Wasser nachspülen müssen. Die Wirkung der Enthaarungscreme wird durch einen auf Schwefel basierenden Wirkstoff erreicht, der die Haare destabilisiert und so dafür sorgt, dass diese ausfallen. Daher ist es wichtig, dass Sie vor der ersten Anwendung – das heißt mindestens 24 Stunden vorher – an einer kleinen Stelle testen, ob Sie nicht gegebenenfalls allergisch reagieren. Wenn dies nicht der Fall ist, steht dem Einsatz der Enthaarungscreme nichts mehr im Wege!
 
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