7 Goldene Regeln für Augenpflege und Make-up

Augen Make up

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„Schau mir in die Augen, Kleiner!“ Der dramatische Augenaufschlag gelingt nur dann, wenn Ihr Blick frisch und lebendig und das Augen Make-up makellos ist. Da die Haut um die Augen jedoch 10-mal dünner als die übrige Gesichtshaut und dementsprechend empfindlich ist, haben viele Frauen mit Augenringen, Tränensäcken und geplatzten Äderchen zu kämpfen. Wir haben für Sie die sieben Goldenen Regeln für die richtige Pflege und den korrekten Umgang mit Kosmetikprodukten in diesem sensiblen Bereich zusammengetragen.


Regel Nr. 1: Schminken Sie sich gründlich ab!


Das A und O der Augenpflege ist die gründliche Reinigung: Befreien Sie Ihre Augen vor dem Zubettgehen gründlich von allen Kosmetikrückständen, damit die Poren der empfindlichen Augenhaut nicht verstopfen und Milben keine Chance haben, sich in Ihren Wimpern zu vermehren. Für die Reinigung können Sie präparierte Pads, spezielle Augen-Make-up-Entferner oder fette Öle verwenden. Wichtig ist, dass Ihre Strichrichtung stets nach außen bzw. zur Nase geht und dass Sie Ihre Augen nicht reiben. Anderenfalls ist es möglich, dass winzig kleine Partikel auf die Netzhaut gelangen, wo sie im schlimmsten Fall Reizungen und Entzündungen hervorrufen können. Achten Sie darauf, dass die Produkte, die Sie zum Abschminken benutzen, möglichst mild und frei von starken Tensiden sind.

Regel Nr. 2: Denken Sie an die Extraportion Feuchtigkeit!


Da der Bereich um die Augen nur sehr wenig "gepolstert" ist, funktioniert die Feuchtigkeitsregulierung hier nicht so gut wie bei der restlichen Gesichtshaut. Die Folge ist, dass viele Menschen im Augenbereich extrem trockene Haut haben, die im schlimmsten Fall sogar die Augen selbst beeinträchtigen kann. Spezielle Augencremes und -fluids, die Sie nach der Gesichtsreinigung idealerweise leicht mit dem Ringfinger in die Partie um die Augen herum einklopfen, versorgen Ihre Haut mit der Extraportion Feuchtigkeit.

Regel Nr. 3: Greifen Sie nicht zu früh zu Anti-Aging-Produkten!


Wenn Sie bereits vor Ihrem 30. Geburtstag Anti-Aging-Mittel verwenden, dann belasten sie damit nicht nur unnötigerweise ihren Geldbeutel, sondern schaden Ihrer Haut sogar: Die in Anti-Aging-Produkten in hohem Maß enthaltenen Retinoide (eine Form von Vitamin A) beschleunigen die Zellteilung. Bei junger Haut, deren Zellen sich ohnehin noch sehr schnell teilen, führen Retinoide allerdings zu einem Verlust der Wasserspeicherfähigkeit. Die Folge sind trockene, juckende und schuppige Hautstellen. Die größte Gefahr von Anti-Aging-Produkten bei jungen Menschen liegt jedoch darin, dass sie die äußere Hautschicht dünner machen. Da junge Gesichtshaut aber ohnehin dünner ist als ältere Haut, kann dieser Effekt auf junger Haut dazu führen, dass sogar durch normale Sonneneinstrahlung bereits Zellveränderungen auftreten. Die Folgen sind genau die, die Sie eigentlich verhindern möchten: Falten, Pigmentstörungen und Altersflecken.

Regel Nr. 4: Setzen Sie auf natürliche Ressourcen!


Die Menge an Produkten, die Sie bei der Augenpflege unterstützen möchten, ist nahezu unüberschaubar – dabei kommen die besten Mittel manchmal direkt von Mutter Natur. Anstelle von abschwellenden Cremes und Concealer können Sie beispielsweise zu Schwarzem Tee greifen, um dunkle Augenschatten in den Griff zu bekommen: Brühen Sie einfach zwei Teebeutel kurz auf, lassen sie ein wenig abkühlen und legen Sie sie auf Ihre geschlossenen Augen. Auf diese Weise wird die Durchblutung rund um die Augen angeregt und Augenringe verschwinden wie von selbst.

Regel Nr. 5: Nutzen Sie die Nacht!


Die beste Pflege für die Augen sind die Make-up-losen Stunden der Nacht, in denen die gesamte Gesichtsmuskulatur sich entspannt. Um diesen Effekt zu intensivieren und morgendlichen Augenringen entgegenzuwirken, können Sie am Abend ein zuvor ein gekühltes Augenkissen auflegen: Die Leinsamen-Füllung schmiegt sich optimal an Ihre Gesichtsform an und hat einen kühlenden Effekt auf die gesamte Augenpartie.

Regel Nr. 6: Mascara: Weniger ist mehr!


Wir alle lieben lange Lashes und einen verführerischen Augenaufschlag – doch gerade in Sachen Mascara kann es schnell zu viel werden. Wenn Ihre Wimpern nach dem Tuschen zusammenkleben oder an Spinnenbeinchen erinnern, dann sollten Sie lieber noch einmal von vorne beginnen. Ein Tipp: Streifen Sie überschüssiges Produkt am Rand Ihres Mascarafläschens ab, sodass sich beim Tuschen nur wenig Textur auf der Bürste befindet. Falls Sie eine Wimpernzange verwenden, denken Sie daran, sie vor dem Tuschen einzusetzen – anderenfalls kann es passieren, dass Ihre Wimpern abbrechen.

Regel Nr. 7: Augen-Make-up: Optimieren statt Minimieren!


Perfektes Augen-Make-up betont Ihre natürlichen Vorzüge und lenkt von kleinen Unvollkommenheiten ab. Damit dieses Prinzip funktioniert, ist es jedoch wichtig, die für Sie und Ihre Gesichts- bzw. Augenform passende Schminktechnik herauszufinden. So eignet sich dunkler Kajal auf der Wasserlinie beispielsweise nur für Frauen mit sehr großen Augen. Eher kleine Augen profitieren von schwarzem Kajal entlang der oberen Wimpernlinie, der nach außen hin leicht ausläuft ("Katzenauge") und hellem Kajal im inneren Augenwinkel. Experimentieren Sie hier am besten mit den verschiedenen Techniken und beobachten Sie, durch welche Produkte Sie Ihren persönlichen Look optimieren können.

 
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