Gestaltungstipps für eine entspannte Wohlfühlatmosphäre

Was gibt es Schöneres, als nach einem langen Arbeitstag die Füße hochzulegen und zu entspannen? Eine Grundvoraussetzung für die ersehnte Erholung ist allerdings eine entspannte Wohlfühlatmospäre  – denn nur so gelingt es Ihnen, den Alltagsstress zu vergessen und Kraft für einen neuen Tag zu schöpfen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Zuhause mit ein paar einfachen Tricks in eine Wohlfühloase verwandeln können. Wohlfühlatmosphäre

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Wissen aus dem Osten: Feng Shui für die Wohlfühlatmosphäre


Sie müssen kein Anhänger der fernöstlichen Geisteslehre sein, um mit Feng Shui eine positive Energie in Ihre Wohnräume zu zaubern: Das Prinzip dient der Harmonisierung des Menschen mit und in seiner Umgebung, indem die Wohnräume nach bestimmten Aspekten gestaltet werden. Im Feng Shui geht es um Ausgewogenheit und ein stimmiges Gesamtbild, das sich wiederum positiv auf die Gemütslage der BewohnerInnen auswirkt. Für den Anfang können Sie versuchen, die vier wichtigsten Grundprinzipien des Feng Shui in Ihre Wohnräume zu integrieren:

1. Betonen Sie die Raummitte (z.B. durch einen runden Teppich, ein Ornament oder eine Stuckrosette mit Deckenlicht): Liegt der Akzent auf der Raummitte, strahlt dies Kraft und Ruhe aus.

2. Richten Sie Ihre Sitzmöbel immer an einer stabilen Wand aus: Damit Sie sich entspannen und abschalten können, sollten Sie beim abendlichen Ruhen auf dem Sofa stets eine Wand im Rücken und einen offenen Blick in den Raum haben. Nur auf diese Weise kann ihr gestresstes Unterbewusstsein wirklich zur Ruhe kommen.

3. Schaffen Sie Lebendigkeit (z.B. durch verschiedene kleinere und größere Lichtinseln). Indirektes Licht ist Trumpf im Feng Shui: Anstelle einer einzigen großen Deckenleuchte sollten Sie auf viele kleine Lichtquellen (z.B. Spots im Bücherregal, beleuchtete Bilder, Leselampen oder auch elektrische Duftleuchten) setzen. Der Wechsel zwischen Hell und Dunkel wirkt positiv und beruhigend auf den menschlichen Organismus und hilft Ihnen dabei, abzuschalten.

4. Wählen Sie für Ihre Einrichtung die richtigen Materialien und Farben aus: Für eine entspannende Atmosphäre eignen sich vor allem warme erdige Töne und nicht reine Farben. Bei Ihrer Materialwahl sollten Sie auf warme Texturen mit starker Haptik bevorzugen.


Wichtiges aus der Farbpsychologie: Nuancen für die Entspannung


Dass kleine Räume helle Farben brauchen und man das Schlafzimmer nicht unbedingt rot streichen sollte, ist allgemein bekannt. Weniger bekannt ist jedoch, dass die Farbnuance, die Sie für Ihre Wohnräume auswählen, erheblichen Einfluss auf Ihr Wohlbefinden haben und Ihre Stimmung verändern kann. So wirken orangefarbene Wände auf die meisten Menschen anregend, während Gelb die Konzentration fördert. Damit Sie Ihr Zuhause in einen Ort der Ruhe und des Rückzugs, des Ausgleichs und der Entspannung verwandeln können, haben wir die wichtigsten Erkenntnisse der modernen Farbpsychologie für Sie zusammengetragen:

Warme Farben
Warme Farben schaffen eine persönliche und wohnliche Atmosphäre, da sie Nähe vermitteln. Darüber hinaus wirken sie anregend, seelisch und geistig aufmunternd und vermitteln ein warmes, geborgenes Gefühl. Sie sind u.a. sehr gut dafür geeignet, kleine und dunkle Räume freundlicher zu gestalten.

Kalte Farben
Kalte Farben schaffen Distanz und vermitteln einen sachlichen, funktionalen Eindruck. Sie wirken kühlend, beruhigend und entspannend und eignen sich u.a. zur optischen Ausweitung von kleinen Räumen und zur optischen „Abkühlung“ sehr sonniger Zimmer.


In medias res: Bekennen Sie Farbe!


Je nachdem, welchen Wohnbereich Sie gestalten möchten, sollten Sie auf unterschiedliche Farbnuancen setzen. Wir haben für Sie eine kleine Übersicht zusammengestellt, der Sie die wichtigsten Informationen für Ihre Wohnraumgestaltung entnehmen können:


Raum Nutzung/ Funktion

Geeignete Farben

Weniger geeignete Farben
Wohnzimmer

Gemütlichkeit

Kommunikation

Zusammensein
Warme Farben (Rot, Orange, Terracotta, Gelb, Braun etc.) Kalte Farben (wirken einschläfernd und hemmen die Aktivität)
Schlafzimmer

Ruhe

Entspannung

Schlafen
Kalte Farben (Grün, Blau, Türkis etc.) Warme Farben (wirken anregend)
Küche

Essen

Gemütlichkeit

Sauberkeit
Warme Farben (gerne in zarten Nuancen) Kalte Farben (vor allem Blau und Grau, da beides die Fröhlichkeit hemmt)
Arbeitszimmer

Leistung

Frische

Konzentration
Zarte Töne (z.B. in Grün, Gelb, Orange) Kalte Farben (wirken einschläfernd) und Rot (macht kopflos)


Ein Tipp: Die entspannende Wirkung Ihrer neuen Gestaltungsideen können Sie intensivieren, indem Sie beispielsweise ein schönes Duftöl in eine entsprechende Duftlampe geben: Ätherische Öle wie Lavendel, Ylang Ylang und Bergamottehelfen Ihnen beim Stressabbau und schaffen eine duftende Wohlfühlatmosphäre.
   
   
 
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