Besser schlafen 7 Tipps für einen erholsamen Schlaf

Besser schlafen

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Im Jahr 2008 hat der Weltverband für Schlafmedizin den sog. „Weltschlaftag“ ins Leben gerufen, um auf die Auswirkungen von Schlafstörungen und entsprechende Präventionsmaßnahmen aufmerksam zu machen. Wir haben den diesjährigen Weltschlaftag, der am 18. März stattfand, zum Anlass genommen, um 7 Tipps für einen erholsamen Schlaf zusammenzustellen. 

 

Kennen Sie das auch? Die Zeiger Ihres Weckers rücken gnadenlos weiter, während Sie sich im Bett hin- und herwälzen und trotz Müdigkeit einfach nicht einschlafen können?

Während gelegentlicher Schlafmangel zwar ärgerlich, aber nicht unbedingt gefährlich ist, können chronische Schlafstörungen schwerwiegende Folgen haben: Die Konzentrationsfähigkeit und die Gedächtnisleistung nehmen ab, man neigt zu Stimmungsschwankungen und das Immunsystem kann weniger effektiv gegen Infekte und die Verbreitung bösartiger Zellen vorgehen.


Tipp Nr. 1: Bildschirme haben im Schlafzimmer nichts zu suchen!


Wenn Sie kurz vor dem Zubettgehen am Computer arbeiten oder einen Film schauen, kommt Ihr Kopf nicht zur Ruhe. Die Informationen und Bilder, die Sie gesehen haben, wirken noch eine Weile nach und beschäftigen Ihr Denken – die Folge: Sie können entweder gar nicht einschlafen oder fallen in einen sehr leichten und unruhigen Schlaf. Achten Sie also darauf, niemals bei eingeschaltetem Fernseher schlafen zu gehen. Idealerweise entfernen Sie sogar alle elektronischen Geräte aus Ihrem Schlafbereich.


Tipp Nr. 2: Powern Sie sich aus!


Für einen gesunden und erholsamen Schlaf müssen Sie auch körperlich müde sein. Aber Achtung: Wenn Sie kurz vor dem Zubettgehen beispielsweise noch eine Runde Joggen, bewirken Sie den gegenteiligen Effekt, da die sportliche Betätigung das Nervensystem anregt. Sorgen Sie also dafür, dass zwischen Bewegung und Schlaf mindestens drei Stunden Abstand sind – auf diese Weise stellen Sie sicher, dass Ihr Körper müde genug und reif fürs Einschlafen ist. Ein Tipp: Auch Matratzensport gilt als gute Einschlafhilfe.


Tipp Nr. 3: Schaffen Sie eine angenehme Schlafatmosphäre!


Die einfachsten Tipps sind häufig die besten: Sie können nur dann ungestört und erholsam schlafen, wenn Ihre Umgebung dies zulässt. Aus diesem Grund sollten Sie dafür sorgen, dass Ihr Schlafzimmer nicht geheizt und gut abgedunkelt ist. Falls Sie in einer ruhigen Gegend wohnen, können Sie zur Nacht außerdem das Fenster öffnen, damit Sie mit ausreichend Sauerstoff versorgt sind. Auch kalte Füße können uns den Einschlafprozess erschweren: Wenn Sie wissen, dass Ihre Füße von selbst nur schwer warm werden, können Sie mit Fußwärmern nachhelfen.


Tipp Nr. 4: Weg mit dem Wecker


Natürlich brauchen Sie Ihren Wecker, um am Morgen aus dem Bett zu kommen. Während der Nacht kann das tickende Ungetüm jedoch zum regelrechten Folterknecht werden, indem Sie alle paar Minuten auf die Uhr schauen und sich ausrechnen, wie lange Sie noch schlafen können – wenn Sie denn schlafen könnten! Tun Sie sich also selbst einen Gefallen und positionieren Sie Ihren Wecker so, dass Sie aufstehen müssten, um die Zeitanzeige zu sehen.


Tipp Nr. 5: Geben Sie Ihrem Kopf, wonach er verlangt


Eine der häufigsten Ursachen für Einschlafschwierigkeiten ist, dass wir nicht aufhören können, über ein bestimmtes Problem nachzudenken. Wenn es Ihnen also absolut nicht gelingt, Ihr Denken zum Schweigen zu bringen, dann sollten Sie einen anderen Ansatz ausprobieren: Stehen Sie wieder auf, denken Sie das Problem (soweit möglich) zu Ende, schreiben Sie einen Lösungsansatz auf und versprechen Sie sich selbst, diesen Ansatz am nächsten Tag weiter zu verfolgen. In der Regel lässt sich der Kopf auf diese Weise austricksen.


Tipp Nr. 6: Schaffen Sie sich ein Zubettgeh-Ritual


Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Aus diesem Grund kann es sehr hilfreich sein, den Zubettgeh-Prozess jeden Abend mit den gleichen Handlungen einzuleiten. Indem Sie beispielsweise jeden Abend vor dem Schlafen gehen eine halbe Stunde lesen, einen Tee trinken oder ein paar Minuten lang entspannende Musik hören, signalisieren Sie Ihrem Körper, dass es nun an der Zeit ist, langsam zur Ruhe zu kommen. Es ist auch hilfreich, jeden Abend in etwa zur gleichen Zeit schlafen zu gehen.


Tipp Nr. 7: Hilfe aus der Aromatherapie


Gegen Stress und Nervosität, die uns auch am Abend nicht loslassen, können ätherische Öle helfen: Indem die Geruchsimpulse im limbischen System die Ausschüttung bestimmter Hormone anregen, tragen sie wesentlich zur Entspannung bei. Öle wie Ylang Ylang (gegen Unausgeglichenheit) oder beruhigenden Lavendel können Sie vor dem Zubettgehen entweder in eine Duftlampe geben, oder Sie entscheiden sich für ein entsprechendes Kissenspray , das für ein entspannendes Raumklima sorgt und Ihren Geist bei jedem Atemzug in süße Träume hüllt.

 
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