Babykleidung waschen: 7 Tipps für saubere Babywäsche

Wie man Wäsche wäscht, weiß man spätestens beim Einzug in die erste WG. Seither wird immer das gleiche Waschmittel gekauft und jede Wäsche so behandelt wie die Ladung davor. Sobald ein Baby im Haus ist, ändert sich das Waschverhalten jedoch radikal: Es wird nicht nur deutlich mehr Wäsche, sondern viele Flecken erweisen sich als besonders hartnäckig. Wir zeigen Ihnen die 7 wichtigsten Tipps im Umgang mit Babywäsche. Wie kann man schonend Babykleidung waschen. Babywäsche

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1. Kleidungskauf: Achten Sie auf Qualität


Ausnahmsweise beginnen unsere Waschtipps bereits vor der Wäsche: Da Babykleidung extrem oft gewaschen und stark strapaziert wird, sollten Sie beim Kauf der Erstausstattung auf gute Qualität achten. Dies gilt insbesondere für Strampler und Bodys, die bei den meisten Babys mehrmals am Tag gewechselt und entsprechend oft gereinigt werden müssen. Tun Sie sich selbst einen Gefallen und kaufen Sie nur solche Babykleidung, die auch nach der 100. Wäsche weder die Form verliert, noch unangenehm hart oder steif wird.


2. Vorsorge: Babykleidung waschen vor der ersten Benutzung


Grundsätzlich müssen Sie davon ausgehen, dass jede Babykleidung chemische Rückstände von der Herstellung und/oder der Verarbeitung aufweist. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass Sie jedes Kleidungsstück vor dem ersten Anziehen mindestens einmal waschen: Nutzen Sie ein mildes Waschmittel ohne Farb- und Duftstoffe und wählen Sie eine Temperatur von mindestens 40 Grad, um alle Rückstände und etwaige Verschmutzungen aus dem Geschäft zu entfernen. Bei gebrauchter Babykleidung oder die von uns angebotene Bio Baby Bekleidung genügt eine einfache Wäsche vor der ersten Benutzung.


3. Waschmittel: Weniger ist mehr


Die meisten Babys haben sehr empfindliche Haut und reagieren auf chemische Zusatzstoffe mit Hautreizungen bis hin zu Allergien. Aus diesem Grund sollten Sie darauf achten, insbesondere die Babywäsche, die mit der Haut Ihres Nachwuchses in Berührung kommt (z.B. Strampler, Strumpfhosen, Bodys etc.) mit möglichst schonenden Mitteln zu waschen. Idealerweise entscheiden Sie sich daher für Waschmittel ohne Farb- und Duftstoffe, die speziell auf die sensible Babyhaut abgestimmt sind. Eine natürliche Variante ist das Waschen mit naturreinen ätherischen Ölen: Geben Sie beispielsweise ein paar Tropfen Lavendelöl zu jeder Wäsche. Ein Tipp: Verzichten Sie darauf, Ihre Babykleidung mit Weichspüler zu waschen. Kuschelweiche Strampler mögen zwar verführerisch sein, setzen die Haut Ihres Kindes jedoch vielen chemischen Duft-Stoffen aus.


4. Fleckenteufel: Babywäsche waschen bei starken Verschmutzungen


Karottenbrei auf dem Lätzchen, Grasabrieb auf der Hose und beim Wickeln ist auch etwas danebengegangen: Flecken, die sich beim Waschen nicht entfernen lassen, gehören für viele Eltern zum Alltag. Natürlich könnten Sie alle Stücke bei 60 Grad waschen – doch das machen die Farben auf Dauer nicht mit. Und natürlich gibt es auch Gewebe, die so hohen Temperaturen nicht standhalten. Um die Wäsche möglichst lange schön und fleckenfrei zu halten, sollten Sie grobe Flecken daher mit Gallseife behandeln, bevor Sie die Lätzchen etc. in die Wäsche geben. Ein Tipp: Hängen Sie Wäschestücke mit besonders hartnäckigen Flecken, die beispielsweise von Karotten oder Spinat herrühren, zum Trocknen in die direkte Sonne. Auf diese Weise bleichen die Flecken Wäsche für Wäsche immer mehr aus und sind irgendwann kaum noch zu sehen.


5. Kuscheltiere: Waschen, was Baby liebt


Babyspielzeug wie Kuscheltiere oder Schmusetiere sind immer dabei: Sie liegen neben der Breischüssel, werden durch die Wohnung geschleppt und immer wieder eingespeichelt. Daher ist es besonders wichtig, dass die Kuscheltiere Ihres Nachwuchses waschbar sind – idealerweise bei hohen Temperaturen, damit auch wirklich alle Keime abgetötet werden. Achten Sie daher bereits beim Kauf der Tiere darauf, dass sie maschinenwaschbar sind. Machen Sie außerdem den Geruchstest: Verströmt ein Stofftier einen starken chemischen Geruch, dann sehen Sie lieber von einem Kauf ab. In jedem Fall sollten Sie das Tierchen mindestens einmal waschen, bevor Sie es Ihrem Baby geben. Zum Trocken drücken Sie das Lieblingstier einfach leicht aus und legen es auf ein Handtuch oder auf die Heizung. Kuscheltiere aus Mikrofaser können Sie sogar in den Wäschetrockner geben. Falls Sie sich nicht sicher sind, ob ein Stofftier für die Waschmaschine oder den Trockner geeignet ist, greifen Sie am besten auf die gute alte Handwäsche zurück – verliert der geliebte Teddy in der Maschine nämlich die Form, kann es zu bitteren Tränen kommen. Natürlich werden die schmuseweichen Kameraden auch in Bio-Qualität angeboten, die oftmals nicht einmal vor der ersten Verwendung gewaschen werden müssen. Wir selbst achten in der BioNaturwelt darauf, das unsere angebotenen Schmusetiere aus natürliche Materialien oder ökologisch produzierten Stoffen hergestellt werden.


6. Stoffwindeln: Die natürliche Alternative


Einweg- oder Stoffwindeln – beide haben ihre Vor- und Nachteile. Doch auch, wenn Einwegwindeln ein bisschen weniger Arbeit sind, tendieren viele Eltern neuerdings zu der natürlichen Alternative und verwenden Baumwoll- bzw. Mullwindeln. Auch hier ist es wichtig, die Baumwolltücher vor dem ersten Gebrauch zu waschen, da sie in der Regel imprägniert sind. Achten Sie darauf, Windeln zu kaufen, die bei sehr hohen Temperaturen (zwischen 60 und 95 Grad) waschbar und auch für den Trockner geeignet sind – saubere Windeln kann man schließlich niemals genug vorrätig haben. Spülen Sie die Windeln in kaltem Wasser aus, bevor Sie sie in die Waschmaschine geben und behandeln Sie besonders hartnäckige Flecken vorab mit Gallseife.


7. Spucktücher: Das wichtigste Utensil in der Babywäsche


Ohne sie läuft nichts: Spucktücher sind bei jeder Mahlzeit dabei, sollten auf jeder Schulter liegen und sind auch immer wieder ein beliebtes Spielzeug für Baby selbst, das sie nach aller Herzenslust einspeichelt. Entsprechend wichtig ist die regelmäßige gründliche Reinigung bei Temperaturen zwischen 40 und 60 Grad (je nach Verschmutzung). Idealerweise sammeln Sie am Abend alle Tücher ein, die Sie finden können, und waschen diese. Grundsätzlich gilt: Besser einmal mehr als einmal zu wenig. Milchflecken können Sie vor der Wäsche mit kaltem Wasser ausspülen.
 
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